Lesemonat

Lesemonat | Dezember

Sonntag, Dezember 30, 2018

Nun ist auch schon der Dezember rum und das bedeutet, dass auch das Jahr 2018 vorbei ist. Es ging wieder unglaublich schnell und es ist viel passiert. Ich habe tolle Bücher gelesen, tolle Menschen kennengelernt. Ich habe meinen B.Sc. Abschluss gemacht, meinen Master angefangen. Es war ein Jahr voller Enden und neuer Anfänge. 
Der Dezember war auch wieder besonders aufregend. So viele Chorkonzerte, mein Geburtstag, Weihnachten. Und natürlich auch neue Bücher. Und mit denen geht es hier jetzt weiter. 

Was macht der SuB

Im Dezember sind durch meinen Geburtstag und Weihnachten ganze 9 neue Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich allerdings immerhin auch  5. Das macht dann zum Glück trotz der vielen Neuzugänge "nur" +4 für meinen SuB.
Und im neuen Jahr gibt es dann ja auch wieder eine tolle SuB Challenge, so dass ich das Projekt SuB Abbau mal wieder stärker in Angriff nehmen werde.

Monatsrückblick Romane Neuzugänge SuB Highlights Buchtipps

Besondere Beiträge

Leselust Lesehighlights –die besten Bücher 2018

Freitag, Dezember 28, 2018

Das Jahr 2018 ist fast vorbei und so ist es wieder einmal Zeit für mich, auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken und meine literarischen Highlights zu küren. Die Auswahl fällt mir wie immer sehr schwer, denn ich hatte das große Glück, unglaublich viele beeindruckende, bewegende und einfach tolle Geschichte zu lesen.

Beste Bücher 2018 Beste Romane 2018 Buchtipp Buchempfehlungen


Aber trotz großer Schwierigkeiten bei der Auswahl hier nun meine Top Bücher 2018:

Tipp: Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur Rezension.

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Frühjahr 2019 | Januar

Sonntag, Dezember 23, 2018

neuer Lesestoff 2019 beste Bücher Buchtipps Buchempfehlungen
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Jetzt ist das Jahr 2018 fast vorbei. Was für tolle Bücher in diesem Jahr erschienen sind. Und natürlich habe ich nicht mal ansatzweise geschafft, alles zu lesen, was ich gerne gelesen hätte.

Aber nun wirft schon das neue Jahr seine Schatten voraus (also seine positiven Schatten. Ihr wisst, was ich meine, oder? ;D) und auch 2019 verspricht viel guten Lesestoff.
Meine Favoriten der Januar-Neuerscheinungen habe ich euch hier mal aufgelistet.

Rezension

Die Wahrheit über das Lügen – Benedict Wells [Rezension]

Samstag, Dezember 22, 2018

Kurzgeschichten Liebe Freundschaft Star Wars Einsamkeit Buchtipp Kurzmeinung: 

Die Wahrheit über das Lügen von Benedict Wells ist eine wundervolle, abwechslungsreiche Sammlung an Kurzgeschichten. Ich würde das Buch am liebsten gleich noch mal lesen.
Durch die große Vielfalt der Geschichten eignet sich dieses Buch auch hervorragend als Geschenk. 

Klappentext: 

Es geht um alles oder nichts in diesen Geschichten. Sie handeln vom Unglück, frei zu sein, und von einer Frau, die vor eine existenzielle Entscheidung gestellt wird. Von einem Ort, an dem keiner freiwillig ist und der dennoch zur Heimat wird. Von einem erfolglosen Drehbuchautor der Gegenwart, der in das New Hollywood des Jahres 1973 katapultiert wird und nun vier Jahre Zeit hat, die berühmteste Filmidee des 20. Jahrhunderts zu stehlen. Und nicht zuletzt eine Erzählung aus dem Universum von ›Vom Ende der Einsamkeit‹, die Licht auf ein dunkles Familiengeheimnis wirft.
Zehn höchst unterschiedliche Geschichten aus einer Welt, in der Lügen, Träume und Wahrheit ineinanderfließen. Mal berührend, mal komisch, überraschend und oft unvergesslich.

Dystopie

Das weiße Schloss - Christian Dittloff [Rezension]

Sonntag, Dezember 16, 2018

Dystopie Familie Elternschaft Kinder Kinderwunsch Beziehung Liebe"Die Großmütter hatten für das Jenseits gelebt. Die Mutter für ein Leben nach der Rente. Und Ada wollte in der Gegenwart leben." (Aus "Das weiße Schloss", S. 29)

–ein Buch über Elternschaft, über Beziehungen, über Hedonismus und darüber, was einem im Leben wichtig ist. 


Klappentext:

Eltern? Das sind die anderen.
Sie sind ein glückliches Paar. Ada und Yves haben sich für ein Kind entschieden, doch fürchten sie die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen, alles sozusagen Bio und Fair Trade. Elternschaft ist hier Beruf, überwacht und gelenkt von einem alles kontrollierenden Apparat. Der Nachwuchs kann jederzeit besucht werden. Über neun Monate zeigt der Roman die beiden auf dem Weg zum eigenen Kind, folgt den Veränderungen ihres Selbstbilds und ihrer Beziehung. Im Stile von Kazuo Ishiguros »Alles, was wir geben mussten« stellen sich wichtige Fragen unserer Zeit in eigener Versuchsanordnung: Ab wann ist Bindung ein Verlust von Freiheit? Was ist Familie? Sind die tradierten Rollenbilder von Mutter und Vater verhandelbar? Spielerisch erreicht »Das Weiße Schloss« eine stilistische Größe sowie eine gedankliche Tiefe voller literarischer Verweise und Fragestellungen und wird so zu einem fulminanten Gewebe von transzendenter Leuchtkraft.

Biografie

Befreit – Tara Westover [Rezension]

Donnerstag, Dezember 13, 2018

Befreit –Wie Bildung mir die Welt erschloss 


Biografie Kindesmisshandlung Religion Mormonen Fanatismus Gewalt Bildung Verschwörungstheorien Kurzmeinung:

Ein Buch, das mich aus verschiedenen Gründen beim Lesen unglaublich wütend gemacht hat. Insgesamt habe ich mit diesem Buch eine emotionale Berg- und Talfahrt erlebt –von Trauer und Wut bis Freude und Stolz war alles dabei. Taras Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und obwohl es mich emotional so mitgenommen hat, konnte ich doch keine Pause einlegen, weil ich einfach immer wissen musste, wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht.
Eine Geschichte, die schockiert, die ans Herz geht, die einem beim Lesen viel abverlangt, die aber irgendwie auch Mut macht.


Klappentext: 

Von den Bergen Idahos nach Cambridge – der unwahrscheinliche »Bildungsweg« der Tara Westover.
Tara Westover ist 17 Jahre alt, als sie zum ersten Mal eine Schulklasse betritt. Zehn Jahre später kann sie eine beeindruckende akademische Laufbahn vorweisen. Aufgewachsen im ländlichen Amerika, befreit sie sich aus einer ärmlichen, archaischen und von Paranoia und Gewalt geprägten Welt durch – Bildung, durch die Aneignung von Wissen, das ihr so lange vorenthalten worden war. Die Berge Idahos sind Taras Heimat, sie lebt als Kind im Einklang mit der grandiosen Natur, mit dem Wechsel der Jahreszeiten – und mit den Gesetzen, die ihr Vater aufstellt. Er ist ein fundamentalistischer Mormone, vom baldigen Ende der Welt überzeugt und voller Misstrauen gegenüber dem Staat, von dem er sich verfolgt sieht. Tara und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, sie haben keine Geburtsurkunden, und ein Arzt wird selbst bei fürchterlichsten Verletzungen nicht gerufen. Und die kommen häufig vor, denn die Kinder müssen bei der schweren Arbeit auf Vaters Schrottplatz helfen, um über die Runden zu kommen. Taras Mutter, die einzige Hebamme in der Gegend, heilt die Wunden mit ihren Kräutern. Nichts ist dieser Welt ferner als Bildung. Und doch findet Tara die Kraft, sich auf die Aufnahmeprüfung fürs College vorzubereiten, auch wenn sie quasi bei null anfangen muss … Wie Tara Westover sich aus dieser Welt befreit, überhaupt erst einmal ein Bewusstsein von sich selbst entwickelt, um den schmerzhaften Abnabelungsprozess von ihrer Familie bewältigen zu können, das beschreibt sie in diesem ergreifenden und wunderbar poetischen Buch.

Über mich


Hallöchen, ich bin Julia, 25, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.