Lesemonat

Lesemonat | Dezember

Sonntag, Dezember 30, 2018

Nun ist auch schon der Dezember rum und das bedeutet, dass auch das Jahr 2018 vorbei ist. Es ging wieder unglaublich schnell und es ist viel passiert. Ich habe tolle Bücher gelesen, tolle Menschen kennengelernt. Ich habe meinen B.Sc. Abschluss gemacht, meinen Master angefangen. Es war ein Jahr voller Enden und neuer Anfänge. 
Der Dezember war auch wieder besonders aufregend. So viele Chorkonzerte, mein Geburtstag, Weihnachten. Und natürlich auch neue Bücher. Und mit denen geht es hier jetzt weiter. 

Was macht der SuB

Im Dezember sind durch meinen Geburtstag und Weihnachten ganze 9 neue Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich allerdings immerhin auch  5. Das macht dann zum Glück trotz der vielen Neuzugänge "nur" +4 für meinen SuB.
Und im neuen Jahr gibt es dann ja auch wieder eine tolle SuB Challenge, so dass ich das Projekt SuB Abbau mal wieder stärker in Angriff nehmen werde.

Monatsrückblick Romane Neuzugänge SuB Highlights Buchtipps

Besondere Beiträge

Leselust Lesehighlights –die besten Bücher 2018

Freitag, Dezember 28, 2018

Das Jahr 2018 ist fast vorbei und so ist es wieder einmal Zeit für mich, auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken und meine literarischen Highlights zu küren. Die Auswahl fällt mir wie immer sehr schwer, denn ich hatte das große Glück, unglaublich viele beeindruckende, bewegende und einfach tolle Geschichte zu lesen.

Beste Bücher 2018 Beste Romane 2018 Buchtipp Buchempfehlungen


Aber trotz großer Schwierigkeiten bei der Auswahl hier nun meine Top Bücher 2018:

Tipp: Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur Rezension.

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Frühjahr 2019 | Januar

Sonntag, Dezember 23, 2018

neuer Lesestoff 2019 beste Bücher Buchtipps Buchempfehlungen
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Jetzt ist das Jahr 2018 fast vorbei. Was für tolle Bücher in diesem Jahr erschienen sind. Und natürlich habe ich nicht mal ansatzweise geschafft, alles zu lesen, was ich gerne gelesen hätte.

Aber nun wirft schon das neue Jahr seine Schatten voraus (also seine positiven Schatten. Ihr wisst, was ich meine, oder? ;D) und auch 2019 verspricht viel guten Lesestoff.
Meine Favoriten der Januar-Neuerscheinungen habe ich euch hier mal aufgelistet.

Rezension

Die Wahrheit über das Lügen – Benedict Wells [Rezension]

Samstag, Dezember 22, 2018

Kurzgeschichten Liebe Freundschaft Star Wars Einsamkeit Buchtipp Kurzmeinung: 

Die Wahrheit über das Lügen von Benedict Wells ist eine wundervolle, abwechslungsreiche Sammlung an Kurzgeschichten. Ich würde das Buch am liebsten gleich noch mal lesen.
Durch die große Vielfalt der Geschichten eignet sich dieses Buch auch hervorragend als Geschenk. 

Klappentext: 

Es geht um alles oder nichts in diesen Geschichten. Sie handeln vom Unglück, frei zu sein, und von einer Frau, die vor eine existenzielle Entscheidung gestellt wird. Von einem Ort, an dem keiner freiwillig ist und der dennoch zur Heimat wird. Von einem erfolglosen Drehbuchautor der Gegenwart, der in das New Hollywood des Jahres 1973 katapultiert wird und nun vier Jahre Zeit hat, die berühmteste Filmidee des 20. Jahrhunderts zu stehlen. Und nicht zuletzt eine Erzählung aus dem Universum von ›Vom Ende der Einsamkeit‹, die Licht auf ein dunkles Familiengeheimnis wirft.
Zehn höchst unterschiedliche Geschichten aus einer Welt, in der Lügen, Träume und Wahrheit ineinanderfließen. Mal berührend, mal komisch, überraschend und oft unvergesslich.

Dystopie

Das weiße Schloss - Christian Dittloff [Rezension]

Sonntag, Dezember 16, 2018

Dystopie Familie Elternschaft Kinder Kinderwunsch Beziehung Liebe"Die Großmütter hatten für das Jenseits gelebt. Die Mutter für ein Leben nach der Rente. Und Ada wollte in der Gegenwart leben." (Aus "Das weiße Schloss", S. 29)

–ein Buch über Elternschaft, über Beziehungen, über Hedonismus und darüber, was einem im Leben wichtig ist. 


Klappentext:

Eltern? Das sind die anderen.
Sie sind ein glückliches Paar. Ada und Yves haben sich für ein Kind entschieden, doch fürchten sie die Unvereinbarkeit von Liebe, Karriere und Erziehung. Deshalb nehmen sie am Prestigeprojekt des Weißen Schlosses teil, wo Leihmütter Kinder fremder Eltern austragen und aufziehen, alles sozusagen Bio und Fair Trade. Elternschaft ist hier Beruf, überwacht und gelenkt von einem alles kontrollierenden Apparat. Der Nachwuchs kann jederzeit besucht werden. Über neun Monate zeigt der Roman die beiden auf dem Weg zum eigenen Kind, folgt den Veränderungen ihres Selbstbilds und ihrer Beziehung. Im Stile von Kazuo Ishiguros »Alles, was wir geben mussten« stellen sich wichtige Fragen unserer Zeit in eigener Versuchsanordnung: Ab wann ist Bindung ein Verlust von Freiheit? Was ist Familie? Sind die tradierten Rollenbilder von Mutter und Vater verhandelbar? Spielerisch erreicht »Das Weiße Schloss« eine stilistische Größe sowie eine gedankliche Tiefe voller literarischer Verweise und Fragestellungen und wird so zu einem fulminanten Gewebe von transzendenter Leuchtkraft.

Biografie

Befreit – Tara Westover [Rezension]

Donnerstag, Dezember 13, 2018

Befreit –Wie Bildung mir die Welt erschloss 


Biografie Kindesmisshandlung Religion Mormonen Fanatismus Gewalt Bildung Verschwörungstheorien Kurzmeinung:

Ein Buch, das mich aus verschiedenen Gründen beim Lesen unglaublich wütend gemacht hat. Insgesamt habe ich mit diesem Buch eine emotionale Berg- und Talfahrt erlebt –von Trauer und Wut bis Freude und Stolz war alles dabei. Taras Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und obwohl es mich emotional so mitgenommen hat, konnte ich doch keine Pause einlegen, weil ich einfach immer wissen musste, wie es mit ihr und ihrer Familie weitergeht.
Eine Geschichte, die schockiert, die ans Herz geht, die einem beim Lesen viel abverlangt, die aber irgendwie auch Mut macht.


Klappentext: 

Von den Bergen Idahos nach Cambridge – der unwahrscheinliche »Bildungsweg« der Tara Westover.
Tara Westover ist 17 Jahre alt, als sie zum ersten Mal eine Schulklasse betritt. Zehn Jahre später kann sie eine beeindruckende akademische Laufbahn vorweisen. Aufgewachsen im ländlichen Amerika, befreit sie sich aus einer ärmlichen, archaischen und von Paranoia und Gewalt geprägten Welt durch – Bildung, durch die Aneignung von Wissen, das ihr so lange vorenthalten worden war. Die Berge Idahos sind Taras Heimat, sie lebt als Kind im Einklang mit der grandiosen Natur, mit dem Wechsel der Jahreszeiten – und mit den Gesetzen, die ihr Vater aufstellt. Er ist ein fundamentalistischer Mormone, vom baldigen Ende der Welt überzeugt und voller Misstrauen gegenüber dem Staat, von dem er sich verfolgt sieht. Tara und ihre Geschwister gehen nicht zur Schule, sie haben keine Geburtsurkunden, und ein Arzt wird selbst bei fürchterlichsten Verletzungen nicht gerufen. Und die kommen häufig vor, denn die Kinder müssen bei der schweren Arbeit auf Vaters Schrottplatz helfen, um über die Runden zu kommen. Taras Mutter, die einzige Hebamme in der Gegend, heilt die Wunden mit ihren Kräutern. Nichts ist dieser Welt ferner als Bildung. Und doch findet Tara die Kraft, sich auf die Aufnahmeprüfung fürs College vorzubereiten, auch wenn sie quasi bei null anfangen muss … Wie Tara Westover sich aus dieser Welt befreit, überhaupt erst einmal ein Bewusstsein von sich selbst entwickelt, um den schmerzhaften Abnabelungsprozess von ihrer Familie bewältigen zu können, das beschreibt sie in diesem ergreifenden und wunderbar poetischen Buch.

Lesemonat

Lesemonat | November

Donnerstag, November 29, 2018

Nun ist auch schon der November rum und es geht stark auf Weihnachten zu. So richtig in Weihnachtsstimmung bin ich aber noch nicht. Dafür ist hier im Moment alles viel zu stressig. Hoffentlich kommt das noch.
Immerhin stellt sich so langsam die Vorfreude auf meinen Geburtstag ein (*hust* ich habe übrigens auch eine Wunschliste *hust*). Es sind ja auch nur noch zwei Wochen. Eigentlich wollte ich diesen Monat noch mal viel vom SuB lesen, bevor zum Geburtstag ja wahrscheinlich so einige neue Bücher bei mir einziehen werden. Aber so richtig effektiv war das leider nicht. Aber ich hatte insgesamt trotzdem einen tollen Lesemonat.

Was macht der SuB

Im November sind 8 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich immerhin 4. Aber bei den vielen Neuzugängen bedeutet das insgesamt trotzdem +4 für den SuB. War wohl nichts mit SuB Abbau. Naja...

Neuerscheinungen Literaturtipps Buchempfehlungen Rezension


Gelesene Bücher 

Im November habe ich 10 Bücher gelesen. Das sind insgesamt 4.130 Seiten, also ca. 138 Seiten am Tag. 
Mein Highlight war mit Abstand "Befreit" von Tara Westover. Ein Buch, das mich sehr beeindruckt und bewegt hat, und mich immer noch beschäftigt. Absoluter Flop war für mich "NSA" von Andreas Eschbach. Da wurde eine Interessante Idee auf ziemlich problematische Weise umgesetzt.

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Winter 2018 | Dezember

Montag, November 26, 2018


Wie jeden Monat habe ich in den Verlagsvorschauen geblättert, um euch meine Favoriten der Neuerscheinungen vorzustellen. Diesen Monat hat sich das jedoch schwieriger gestaltet, da ich das Gefühl habe, dass im Dezember etwas Flaute herrscht, was Neuerscheinungen angeht. Ein paar interessante Bücher habe ich aber doch gefunden und die stelle ich euch jetzt vor. 

Humor

Ich hasse Menschen – Julius Fischer [Rezension]

Freitag, November 16, 2018

schwarzer Humor Poetry Slam Witz witzig Unterhaltung Kurzmeinung:

Dieses kleine Büchlein ist wirklich sehr witzig. Ich habe beim Lesen viel gelacht und konnte mich in erschreckend vielen Aussagen wiedererkennen.
Sehr unterhaltsam zeigt uns Julius Fischer, was ihn an seinen Mitmenschen so nervt. Mit einer sehr guten Beobachtungsgabe wirft er einen kritischen Blick auf das normale Miteinander, auf skurrile Alltagssituationen und witzige Begebenheiten. Daneben gibt es humorvolle Abschweifungen und interessante Einblicke in die Gedankenwelt des Autors.
Sehr kurzweilig. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.

Klappentext:

Julius Fischer hasst Menschen. Das fängt bei Kindern an. Pubertät geht auch gar nicht. Noch ätzender sind eigentlich nur Studenten. Und natürlich Berufstätige. Die sind am schlimmsten. Aber nichts im Vergleich zu Rentnern. In seinem neuen Buch erzählt er davon, wie er versucht, all diesen Leuten aus dem Weg zu gehen. Und wie er daran scheitert.

Besondere Beiträge

Die besten Thriller-Reihen

Dienstag, November 13, 2018

Pageturner Bestseller Suspense Krimi Buchtipps Buchempfehlungen
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Wer meinen Blog schon eine Weil verfolgt, der hat vielleicht gemerkt, dass bei mir Thriller einen recht großen Teil meiner gelesenen Bücher ausmachen. Ich liebe es, wenn mich ein spannender Fall so richtig an die Seiten fesselt und ich mit einer coolen Ermittlerin den Hinweisen nachjagen kann, um die Täterin zu überführen.
Und ich dachte, da ist es doch eine gute Idee, wenn ich euch meine liebsten Thriller-Reihen mal etwas vorstelle.
Damit mich eine Reihe richtig begeistert und ich immer auf das nächste Buch hinfiebere, muss vieles stimmen: Die Fälle müssen natürlich spannend und unvorhersehbar sein, aber auch den oder die Ermittler_in muss ich mögen. Mir gefällt es, wenn es neben den abgeschlossenen Fällen pro Buch auch eine Hintergrundgeschichte gibt, die sich über alle Bücher fortsetzt und ich so immer mehr über die Hauptcharaktere erfahren kann. Ein bisschen Humor zwischendurch finde ich auch immer sehr erfrischend.
Und die hier vorgestellten Serien erfüllen viele diese Punkte.

Liebe

Uns gehört die Nacht – Jardine Libaire [Rezension]

Samstag, November 10, 2018

Liebe Leidenschaft Liebesroman Sex Klischees Drogen Geld Bestseller Kurzmeinung:

Uns gehört die Nacht von Jardine Libaire ist ein Buch, das mich zwiegespalten zurücklässt. Einerseits haben mich die Charaktere und die Geschichte sehr fasziniert und in ihren Bann gezogen. Eine Liebesgeschichte ohne Klischees, ganz anders, als man es bei der Prämisse erwarten würde. Allerdings hat das Buch im Mittelteil deutlich nachgelassen und es gab einiges, was mich gestört hat.

Klappentext:

Als Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer sagenhaft reichen Familie von Investmentbankern. Wie weit sind sie bereit zu gehen?

Besondere Beiträge

Lovelybooks Leserpreis 2018

Mittwoch, November 07, 2018

Es ist November und zu dieser Zeit im Jahr gibt es immer ein Highlight für uns Bücherwürmer: den Lovelybooks Leserpreis.
Und nun ist es mal wieder so weit. Wir Leser*innen sind gefragt, unsere Lieblingsbücher des Jahres zu nominieren.


Bestseller Romane Thriller Fantasy Sience Fiction Jugendbuch Buchcover Lesezeit


Schon zum zehnten Mal veranstaltet die Buchcommunity Lovelybooks diese Aktion, bei der Leser*innen ihre Lieblingsbücher in 14 verschiedenen Kategorien nominieren können. Einzige Voraussetzung: das Buch muss zwischen November 2017 und Oktober 2018 erschienen sein.
Die Nominierungsphase läuft vom 5. bis zum 15. November.

In der Abstimmungsphase kann man dann vom 19. bis 27. November in jeder Kategorie aus den 35 meist genannten Büchern seine drei Favoriten auswählen, die den Leserpreis 2018 gewinnen sollen.

Die Gewinner werden am 29. November bekanntgegeben.

Dystopie

Die Hochhausspringerin – Julia von Lucadou [Rezension]

Sonntag, November 04, 2018

Roman Bestseller Dystopie Zukunft Leistungsgesellschaft Selbstoptimierung ÜberwachungKurzmeinung:

Ein wirklich starkes Debüt, das mich sehr beeindruckt hat. Julia von Lucadou erschafft eine Zukunftsversion unserer Gesellschaft, bei der es mich schaudern lässt, die aber gleichzeitig erschreckend realistisch erscheint. Sie wirft wichtige Fragen über den Leistungsdruck in unserer Gesellschaft, über Selbstoptimierung und Überwachung auf. Das ganze veranschaulicht sie gekonnt an der Gegenüberstellung zweier sehr interessanter Frauenfiguren, die sich gut kontrastieren. Eine Geschichte, die es sich zu lesen lohnt!



Klappentext:

Riva ist Hochhausspringerin - ein perfekt funktionierender Mensch mit Millionen Fans. Doch plötzlich weigert sie sich zu trainieren. Kameras sind allgegenwärtig in ihrer Welt, aber sie weiß nicht, dass sie gezielt beobachtet wird: Hitomi, eine andere junge Frau, soll Riva wieder gefügig machen. Wenn sie ihren Auftrag nicht erfüllt, droht die Ausweisung in die Peripherien, wo die Menschen im Schmutz leben, ohne Möglichkeit, der Gesellschaft zu dienen. Was macht den Menschen menschlich, wenn er perfekt funktioniert? "Die Hochhausspringerin" führt in eine brillante neue Welt, die so plausibel ist wie bitterkalt. Julia von Lucadou erzählt von ihr mit der Meisterschaft der großen Erzählungen über unsere Zukunft.

Lesemonat

Lesemonat | Oktober

Mittwoch, Oktober 31, 2018

Nun ist auch schon der Oktober wieder rum und das Jahr neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu. Wie konnte das nur schon wieder so schnell passieren? Aber zwei Monate haben wir ja noch, um unsere Leseziele für 2018 zu erreichen. Wie sieht es bei euch aus? Ich habe bisher 90 Bücher gelesen und würde in diesem Jahr echt gern noch die 100 schaffen. Könnte sogar machbar sein. Mal sehen, wie sich die nächsten Monate zeitlich bei mir so gestalten.
Aber besinnen wir uns wieder auf das Hier und Jetzt: Hier ist erstmal meinen Monatsrückblick für Oktober, mit meinen gelesenen Büchern, Neuzugängen, Blog News, Serientipps und mehr. 

Was macht der SuB

Im Oktober sind 2 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 4 Titel. Das macht insgesamt -2 für den SuB. Yay! Auch kleine Erfolge müssen gefeiert werden! :)

Rezensionen Highlights Top Flop Bestseller Buchtipps Buchempfehlung



Gelesen Bücher 

Im Oktober habe ich 8 Bücher gelesen. Das sind insgesamt 2.450 Seiten, also ca. 80 Seiten am Tag. 
Highlights gab es in diesem Monat zwei. Und zwar "Einsame Schwestern" und "Die Hochhausspringerin". Flop war für mich leider der vierte Fall für Flavia "Vorhang auf für eine Leiche".  

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Herbst 2018 | November

Sonntag, Oktober 28, 2018

Verlagsvorschau Thriller Krimi Biografie Roman Literatur Bestseller
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Auch im November erscheinen wieder viele interessante Bücher. Ich habe hier wie immer eine kleine Auswahl der Novitäten im November 2018 zusammengestellt. Es ist ein bunter Mix aus Thriller, Fantasy, Biographie und ernsten Romanen aus großen und kleinen Verlagen.
Viel Spaß beim Stöbern.

Nationalsozialismus

Unter der Drachenwand – Arno Geiger [Rezension]

Freitag, Oktober 19, 2018

NS Zeit zweiter Weltkrieg Deutscher Buchpreis 2018 dbp Longlist

Kurzmeinung: 

Ein Buch, das mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Das Thema finde ich unglaublich wichtig und auch die Betrachtungsweise und die Erzählperspektive aus den vielen verschiedenen Blickwinkeln hat mit gut gefallen. Dennoch wurde ich nicht so richtig warm mit dem Buch und der Schreibstil hat mir einfach nicht gefallen. 

Klappentext:

Mondsee, 1944 – Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte. Der neue Roman von Arno Geiger, der für 'Es geht uns gut' den ersten deutschen Buchpreis erhielt.
Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

Humor

Er ist wieder da – Timur Vermes [Rezension]

Mittwoch, Oktober 10, 2018

Hitler Propaganda Humor Satire Nazis Bestseller Kurzmeinung: 

Was wäre wenn... Hitler wieder leben würde –und zwar in der heutigen Zeit? Interessantes Gedankenexperiment, dass ich in seiner Darstellung aber nicht sehr gelungen finde.

Klappentext:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons.

Rezension

Einsame Schwestern – Ekaterine Togonidze [Rezension]

Samstag, Oktober 06, 2018

Georgien siamesische Zwillinge Misshandlung Zirkus Liebe Isolation Behinderung"Wo würde ich hinlaufen, wohin würde ich vor meiner Schwester fliehen? Oder vor mir selbst? Wie sieht das Leben aus, wenn man keine Gefangene ist?" (Aus "Einsame Schwestern, S. 113)

Kurzmeinung:

Ein starkes Debüt aus Georgien. Ekaterine Togonidze erschafft mit Einsame Schwestern einen besonderen Roman mit außergewöhnlichen Protagonistinnen und einer außergewöhnlichen Erzählart. Die Geschichte der siamesischen Zwillinge Diana und Lina ist erschütternd und ergreifend. Ein besonderes Buch, das sich zu lesen lohnt.


Klappentext:

Die siamesischen Zwillinge Lina und Diana sterben unter mysteri­ösen Umständen. Erst danach erfährt ihr Vater Rostom von deren Existenz, und dann, Seite für Seite, über das Leben seiner Töchter und deren unterschiedliche Persönlichkeiten in ihren ergreifenden Tagebucheinträgen.
Die beiden gegensätzlichen Stimmen zeichnen ihre außergewöhnlichen Er­­fahrungen als zwei getrennte Personen auf, die sich einen Körper teilen müssen. Bis ins Teenager-Alter werden die verletzlichen Zwillinge von der Außenwelt verborgen und von der Großmutter umsorgt, die darum kämpft, die beiden in einem verarmten post­sowjetischen Georgien zu beschützen – einer Gesellschaft mit wenig Mitgefühl für Behinderte. Nachdem die Großmutter stirbt, sind Lina und Diana wehrlos und fallen jeder Art von Misshandlung zum Opfer. Sie werden sexuell und psychisch missbraucht, sie werden gezwungen, als Freaks im Zirkus zu arbeiten.
Von der Taille abwärts verbunden, bleibt den Schwestern als einziger Rück­zugsort die Welt ihrer Tagebücher: Lina, unbeschwert und glücklich, ist fähig, sich zu verlieben, schreibt Gedichte, hat eine optimistische und romantische Seele und erfreut sich an den kleinen Dingen des Lebens. Diana, angespannt und bodenständig, kann ihre Situation nicht akzeptieren.
Nur von der Großmutter unterrichtet und versteckt vor der Außenwelt, erweitern die beiden ihren Wortschatz durch Fernsehsendungen und Blättern in Illustrierten. Die daraus entstehende einfache Sprache in ihren Tagebucheinträgen unterstreicht das Bild der Isolation der Zwillinge und macht diesen einzigartigen Roman authentisch.

Familie

Altes Land – Dörte Hansen [Rezension]

Mittwoch, Oktober 03, 2018

Landleben Dorf Krieg Flucht Buchtipp Kurzmeinung: 

Ein großartiges Buch. In wunderschöner Sprache erzählt die Autorin manchmal mit ironischem aber stets liebevollem Blick von Figuren mit Ecken und Kanten. Vom Leben im Alten Land, von Bioäpfeln, Marmeladekochen, aber auch von Krieg und Flucht. Und von Müttern und Töchtern.
Absolute Leseempfehlung!

Klappentext: 

Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von Familie
Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.
Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

Lesemonat

Lesemonat | September

Sonntag, September 30, 2018

Die Zeit rast nur so. Wie kann es bitte sein, dass der September schon wieder vorbei ist? Unglaublich!     Aber bevor ich mich voller Elan in den Oktober stürze, werfe ich wie immer einen Blick auf den vergangenen Monat. 

Was macht der SuB

Im September sind nur zwei Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich allerdings auch nur zwei. Das macht insgesamt +/– 0 für den SuB.

Rezensionen Buchtipps gelesene Bücher Buchvorstellungen


Gelesen Bücher 

Im September habe ich wieder 10 Bücher gelesen. Das sind insgesamt knapp 3.000 Seiten, also ca. 100 Seiten am Tag. 
Für ein Highlight kann ich mich gar nicht so richtig entscheiden, weil alle Bücher so gut waren, aber so verschiedene Art und Weise. Ein Flop war diesen Monat gar nicht dabei. Was für ein toller Lesemonat! 

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Herbst 2018 | Oktober

Donnerstag, September 27, 2018

Roman Thriller Familie Bestseller Novitäten


Same procedure as every month. Natürlich stelle ich euch auch im September wieder meine Favoriten aus den Neuerscheinungen im nächsten Monat vor.
Der Herbst bietet uns mit seinen langen, verregneten Nachmittagen ja genügend Gelegenheiten für gemütliche Lesezeit –da darf der passende Lesestoff natürlich nicht fehlen. 

Dystopie

Leere Herzen – Juli Zeh [Rezension]

Sonntag, September 23, 2018

Die Brücke Selbstmordattentat Selbstmord Dystopie Roman Bestseller Kurzmeinung: 

Viele gute Ideen, aber eine eher schwache Umsetzung. Zu großen Teilen mehr zynisch als aufrüttelnd. Die Kritik wird einem so platt um die Nase gehauen, dass der Reiz verloren geht. Das wirklich starke Ende kann aber noch viel retten. 

Klappentext: 

Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich ‎erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.
Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...


Nationalsozialismus

Der Tätowierer von Auschwitz - Heather Morris [Rezension]

Donnerstag, September 20, 2018

Leselust Bücherblog Holocaust NS Zeit WWII zweiter Weltkrieg KZ Konzentrationslager Kurzmeinung:

Eine bewegende Geschichte über Lale, den Tätowierer von Auschwitz, der an diesem grausamen Ort voller Schmerz und Leid seine große Liebe fand. Ein Roman, der von den dunkelsten Abgründen der Menschen erzählt, aber auch von großer Menschlichkeit und Stärke.

Klappentext:

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben.
Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.

Familie

Loyalitäten - Delphine De Vigan [Rezension]

Montag, September 17, 2018

Roman Bestseller Familie Alkoholismus Selbstmord Kindheit VernachlässigungKurzmeinung:

Delphine De Vigan schafft es auf wenigen Seiten eine große und bewegende Geschichte zu erzählen. Ohne Kitsch und Pathos schreibt sie über schwere Schicksale und erschafft Figuren, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und in ihrem Leiden sehr authentisch sind.

Klappentext:

Der 12-jährige Théo ist ein stiller, aber guter Schüler. Dennoch glaubt seine Lehrerin Hélène besorgniserregende Veränderungen an ihm festzustellen. Doch keiner will das hören. Théos Eltern sind geschieden und mit sich selbst beschäftigt. Der Junge funktioniert und kümmert sich um die unglückliche Mutter und den vereinsamten Vater. In ihren Augen ist also so weit alles gut. Doch Théo trinkt heimlich, und nur sein Freund Mathis weiß davon. Der Alkohol wärmt und schützt ihn vor der Welt. Eines Tages wird ihn der Alkohol ganz aufsaugen, das weiß Théo. Doch wer sollte ihm helfen? Hélène, seine Lehrerin, würde es tun, doch wie soll das gehen, ohne dass er die Eltern verrät? Mathis beobachtet das alles voller Angst. Zu gerne würde er sich seiner Mutter anvertrauen, aber Théo ist sein einziger Freund. Und einen Freund verrät man nicht. Außerdem würde er damit auch seinem großen Bruder in den Rücken fallen, denn der besorgt den Alkohol für die Minderjährigen. Und er ist es auch, der das gefährliche Spiel in dem schneebedeckten Park vorschlägt, bei dem Théo bewusst den eigenen Tod in Kauf nimmt.

Comic

Illegal (Die Geschichte einer Flucht) – Eoin Colfer [Rezension]

Dienstag, September 11, 2018

Rezension Leselust Bücherblog Mittelmeer Flüchtlinge Schlepper Kurzmeinung:

Dieser Comic fällt für mich in die Kategorie "Must Read". Ein aktuelles, hoch relevantes Thema, verpackt in beeindruckenden Bildern. Eine Geschichte, die beispielhaft für das Schicksal so vieler Flüchtender steht. Es ist eine Geschichte, die berührt, die die Augen öffnet und den anonymen Zahlen der Ertrinkenden im Mittelmeer ein Gesicht gibt.

Klappentext:

Ebo ist ganz allein.
Seine Schwester ist schon seit Monaten fort. Nun ist auch sein Bruder verschwunden und hat sich auf die gefährliche Reise nach Europa gemacht.
Ebos langer Weg führt ihn durch die Sahara in die bedrohlichen Straßen von Tripolis und schließlich hinaus aufs endlose Meer. Doch mit jedem Schritt wächst Ebos Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Eine eindrückliche und aktuelle Geschichte, einfühlsam erzählt vom Team der Bestseller-Comics von «Artemis Fowl».


Meine Meinung:

Wow, was für ein beeindruckender Comic. In sehr ansprechend gezeichneten Bildern erzählen die Autoren die Geschichte des jungen Ebo, der die Flucht aus Afrika nach Europa wagt, um seinen großen Geschwister zu folgen. Auf dieser Flucht erlebt er Schreckliches. Muss seine Heimat und alles ihm Vertraute verlassen. Muss sich schutzlos in die Hände von skrupellosen Schleppern begeben, die seine Notlage schamlos ausnutzen. Begibt sich mehrmals in Lebensgefahr.

Die Geschichte von Ebo ist zwar fiktiv, die verschiedenen Stationen seiner Reise sind aber beispielhaft für das, was Flüchtende auf sich nehmen, um nach Europa und in Sicherheit zu gelangen.
Es ist eine Geschichte, die berührt, die die Augen öffnet und den anonymen Zahlen der Ertrinkenden im Mittelmeer ein Gesicht gibt.


Fazit:

In beeindruckenden Bildern erzählen Colfer und Donkin die Geschichte von Ebo, die beispielhaft für das Schicksal so vieler Flüchtender steht. Ebo, der sein Heimatland in Afrika hinter sich lässt und große Gefahren auf sich nimmt, um in Europa ein besseres Leben führen zu können. 
Ich wünsche mir, dass alle Menschen in Europa dieses Comic lesen. Es ist eine Geschichte, die bewegt, die schockiert und die hoffentlich allen die Herzen öffnet und noch einmal klar macht, dass niemand die Gefahren einer Flucht leichtfertig auf sich nimmt.

Leselust Bücherblog Mittelmeer Flüchtlinge Schlepper




Biblio
Verlag: Rowohlt Taschenbuch 
Illustration: Giovanni Rigano
Übersetzung: Ulrich Pröfrock
Seiten: 144 

Das Comicbuch wurde mir vom Rowohlt Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch die Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.


Das könnte dir auch gefallen: 

--> Auch hier die Geschichte einer Flucht, hier allerdings in Romanform. Das Buch beschreibt die Flucht einer jungen Frau im Rollstuhl, die vor Krieg und Terror in Syrien bis nach Deutschland flieht. 

--> Zwar ein völlig anderes Thema, aber auch ein wunderschön gestalteter Graphic Novel. 


Plauderecke: 

Habt ihr diesen Comic schon gelesen? Oder ist Comic nicht so euer Genre? Diesen Band kann ich euch sonst auch sehr als Einstieg empfehlen, denn die Bilder sind wirklich großartig und die Geschichte so wichtig! 

Literatur

Mit der Faust in die Welt schlagen – Lukas Rietzschel [Rezension]

Freitag, September 07, 2018

Bücherblog Rezension Ullstein Sachsen Osten Wende Rechte Kurzmeinung: 

Gut geschrieben liefert Lukas Rietzschel eine interessante Beschreibung des Lebens in einem sächsischen Dorf. Über das Beschreibende kommt dieser Roman aber leider nicht hinaus und so kann er für mich nicht halten, was der Klappentext verspricht. 

Klappentext:

Zwei Brüder, ein Dorf in Ostsachsen und eine Wut, die immer größer wird
Philipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.
Lukas Rietzschels Roman ist eine Chronik des Zusammenbruchs. Eine hochaktuelle literarische Auseinandersetzung mit unserem zerrissenen Land.

Lesemonat

Lesemonat | August

Freitag, August 31, 2018

Nun ist auch schon der August schon wieder rum. Es war ein ziemlich ereignisreicher Monat für mich. Ich habe alle meine Master Prüfungen bestanden und muss jetzt "nur noch" meine Masterarbeit schreiben und dann bin ich nach 5 Jahren fertig mit meinem Studium. Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen. 
Nach den Prüfungen hatte ich dann ein bisschen Urlaub und bin dadurch recht viel zum Lesen und Bloggen gekommen. Ich hatte Zeit, mal wieder ausgiebig auf anderen Blogs zu stöbern, habe aber auch selbst einige Beiträge und Rezensionen geschrieben. 
Und zum Glück habe ich diesen Monat 10 Bücher gelesen, denn ich habe ganz viel überraschende Buchpost bekommen und sonst wäre mein SuB echt explodiert. Genaueres zu allen buchigen Themen findet ihr jetzt im Monatsrückblick. 

Was macht der SuB

Im August sind 8 neue Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 7. Das macht insgesamt trotz der vielen Neuzugänge nur +1 für den SuB. Da kann ich echt mit leben. :)


Wrapup Bestseller Neuerscheinungen Rezensionen Buchbesprechungen

Gelesen Bücher 


Im August habe ich 10 Bücher gelesen. 
Mein Highlight in diesem Monat war "Altes Land" . Absoluter Flop war "Nachtwild".  

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Herbst 2018 | September

Sonntag, August 26, 2018

Verlagsvorschauen Buchempfehlungen Lesestoff Rezensionen Bestseller Herbst
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Es scheint so, als hätten wir den Rekordhitze-Sommer überstanden und so können wir uns langsam bereit machen für den literarischer Herbst. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freue mich auf regnerische Herbsttage, bei denen man mit einer Tasse heißen Tee am Fenster sitzen, dem Prasseln des Regen lauschen und ein gutes Buch genießen kann. Und zum Glück kommt im Herbst auch wieder interessanter neuer Lesestoff auf den Markt. Meine Favoriten aus den Verlagsvorschauen habe ich euch wie immer hier zusammengetragen. Also Vorhang auf für die Neuerscheinungen im September.

Familie

Das weibliche Prinzip – Meg Wolitzer [Rezension]

Mittwoch, August 22, 2018

Roman Bestseller Feminismus Buchtipp DuMont Beziehungen Kurzmeinung:

Ich fand dieses Buch toll, hätte es aber gern noch mehr gemocht! Ein gutes Buch mit einem sehr wichtigen Thema, interessanten Charakteren und einer vielschichtigen Handlung. Auf jeden Fall lesenswert! 
Ich persönlich war aber leider auch ein bisschen enttäuscht, weil ich mir einfach noch mehr von dem Roman erhofft hatte. 

Klappentext:

Erst seit Kurzem ist die schüchterne Greer Kadetzky auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische 63-Jährige gilt als Schlüssel gur der Frauenbewegung. Als Gründerin einer feministischen Zeitschrift und erfolgreiche Autorin ist sie all das, was Greer sich zu sein wünscht: unerschrocken, schlagfertig, kämpferisch. Sosehr Greer ihren Freund Cory liebt, wird sie doch von einer unbenennbaren Sehnsucht umgetrieben. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in ihr auf, und sie stellt sich die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein? Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte: Faith bittet sie zum Vorstellungsgespräch nach New York – und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, mitunter steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst.
Mitreißend, mit funkelndem Witz und großer Empathie für ihre Helden erzählt Meg Wolitzer von Macht und Emanzipation, von Idealen, Enttäuschungen und Generationskonflikten – und beweist sich dabei als hellwache Beobachterin unserer Zeit.

Frauenpower

Die Gabe – Naomi Alderman [Rezension]

Sonntag, August 19, 2018

Dystopie Roman Feminismus Fantasy Literatur Buchtipp Kurzmeinung:

Ein sehr interessantes Gedankenexperiment. Wie sähe die Welt aus, wenn die Frauen das starke Geschlecht wären? Das Buch ist spannend und lässt sich trotz des Umfanges schnell weglesen. Die verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte sehr interessant. Allerdings hätte man aus diesem vielversprechenden Ansatz meiner Meinung nach mehr machen können. Da wurde einiges an Potential verschenkt.

Bewertung: 4 Sterne


Klappentext:

Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden. Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.

Dystopie

Vox – Christina Dalcher [Rezension]

Mittwoch, August 15, 2018

Feminismus Dystopie #100Wörter Action Spannung Buchtipp BuchempfehlungKurzmeinung: 

Dieses Buch hat mich so sehr gefesselt, dass ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Es hat mich zunächst sprachlos gemacht und dann unglaublich wütend. Es hat mich bewegt, erschüttert und es war gleichzeitig schmerzhaft und gut, es zu lesen. 

Bewertung: 5 Sterne 

Klappentext: 

In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!
Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.
Das ist der Anfang.
Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.
Aber das ist nicht das Ende.
Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.


Rezension

Der Zopf - Laetitia Colombani [Rezension]

Dienstag, August 07, 2018

Bestseller Frauenpower Indien Italien Kanada Krebs Liebe Familie SchicksalKurzmeinung:

Drei Frauen auf drei Kontinenten und drei sehr unterschiedliche Leben. Ein Buch voller Frauenpower, dass von interessanten und bewegenden Schicksalen erzählt und mich trotzdem irgendwie nicht erreichen konnte.

Bewertung: 3 Sterne

Klappentext:

Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.
Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.

Bildband

166 Tage im All – Alexander Gerst [Rezension]

Freitag, August 03, 2018

Sachbuch ISS Weltraum Raumfahrt Spacenerd Bildband NASA ESA Astronaut Wie wird man Astronaut Kurzmeinung:

Ein großartiges Buch. Interessante Texte über das Leben des deutschen Astronauten Alexander Gerst auf der Raumstation ISS. Sehr informativ, dabei aber verständlich und sehr unterhaltsam. Die wunderschönen Bildaufnahmen unseres blauen Planeten geben einem fast das Gefühl, selbst einen kleinen Ausflug in den Weltraum unternommen zu haben.


Bewertung: 5 Sterne

Klappentext:

Mit seinen Bildern und Nachrichten von der Raumstation ISS hat er Hunderttausende auf der Erde begeistert: Jetzt zieht der deutsche Astronaut Alexander Gerst Bilanz aus 166 Tagen im All. Gemeinsam mit dem GEO-Reporter Lars Abromeit zeigt er die besten Fotografien seiner Reise und lässt die schönsten und spannendsten Augenblicke der "Blue Dot"-Mission nochmals aufleben. Eine Expedition zu den Sternen, die unser Weltbild verändert.

Lesemonat

Lesemonat | Juli

Dienstag, Juli 31, 2018

Nun ist auch schon der Juli rum. Trotz der Prüfungsvorbereitungen bin ich überraschend viel zum Lesen gekommen (Ich habe dieses Jahr übrigens schon über 60 Bücher gelesen. So viel hatte ich zu diesem Zeitpunkt im Jahr noch nie. Whoop!) Diesen Monat war übrigens eindeutig Krimi- und Thriller-Zeit! Haha. Hatte ich mal wieder richtig Lust drauf. 
Und ich habe auch endlich mal wieder Zeit gefunden, eine große Stöbertour auf meinen Lieblingsblogs zu unternehmen. Das war toll! 
In meinem Monatsrückblick findet ihr wie immer meine gelesenen Bücher, Neuzugänge, ein SuB Update, Blognews, Serientipps, spannende Linktipps, was ich so im Netz gefunden habe und, und, und... 

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Sommer 2018 | August - Teil 2

Freitag, Juli 27, 2018

Herbstprogramm Bestseller Rezension Buchtipps Buchempfehlungen
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Der August beschert uns so viele tolle neue Bücher. Damit mein Neuerscheinungsbeitrag euch nicht erschlägt, habe ich ihn in zwei Posts aufgeteilt. Teil 1 habe ich schon Anfang der Woche veröffentlicht. Hier kommt jetzt die zweite Portion mit neuem Lesestoff. 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und hoffe, ihr könnt vielleicht ein neues Lieblingsbuch entdecken. 
Mein Tipp für euch: Erst neue Bücher auschecken und dann ab nach draußen und mit einem kühlen Getränk das tolle Wetter und ein gutes Buch genießen. :) 

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Sommer 2018 | August - Teil 1

Dienstag, Juli 24, 2018

Sommer 2018 Bestseller Highlights Buchtipps Buchempfehlungen Rezension
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Es geht auf das Monatsende zu und das heißt, es ist mal wieder Zeit für einen Blick in die Verlagsvorschauen, um euch den schönsten Lesestoff des kommenden Monats vorzustellen. Im August habe ich so viele tolle Bücher entdeckt, dass ich mich nicht auf einen Beitrag beschränken konnte. Neben diesem Post wird es am Freitag dann Teil 2 mit weiteren Buchtipps geben. 
Nun aber erstmal viel Spaß beim Stöbern. Diesmal liegt der Schwerpunkt (unbeabsichtigt) eindeutig auf dem Thema "Familie". Dafür ist aber (beabsichtigt) einiges fürs diverse Lesen dabei und auch der Anteil von Autorinnen zu Autoren ist ausgewogen. 
Ich hoffe, meine Buchauswahl gefällt euch und es ist der ein oder andere neue Titel für eure Wunschliste dabei. 

Familie

Bis zum Himmel und zurück – Catharina Junk [Rezension]

Samstag, Juli 07, 2018

Das Buch wurde mir vom Rowohlt Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.

Liebe Humor Tod Schuld Selbstverletzendes Verhalten Trauer Alkoholismus

Kurzmeinung:

Ein großartiges Buch. Eine Mischung aus großartigem Humor, ernsten Themen, Liebe, aber ohne Kitsch. Oh, und Raumfahrt. Dieser Roman hat einfach alles.

Bewertung: 5 Sterne

Klappentext:

Drama, Crime und Love-Stories. Als Drehbuchautorin kann Katja unzählige Leben leben, ohne selbst große Gefühle zu riskieren. Perfekt also. Okay, manchmal kommt Ratko vorbei, aber Liebe ist das eigentlich nicht. Doch als Katja eine Familienserie entwickeln soll, klappt es mit dem Schreiben plötzlich nicht mehr. Ihre eigene Familie ist nämlich ein Trümmerhaufen. Als sich dann ihre Mutter mit einer erschütternden Neuigkeit meldet, wie aus dem Nichts eine Halbschwester auftaucht und Katja ständig an Joost denken muss, kann sie sich nicht länger vor ihrer eigenen Geschichte verkriechen. Die muss nämlich dringend neu geschrieben werden…

Rassismus

Mercy Seat – Elizabeth H. Winthrop [Rezension]

Dienstag, Juli 03, 2018

Das Buch wurde mir vom C.H. Beck Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.


Todesstrafe Rassismus wahre Geschichte USA Südstaaten Wutbürger Hass Liebe Familie

Kurzmeinung:

Ein sehr großes Thema: Rassismus, ein Todesurteil aufgrund der Hautfarbe, ein Junge, der seine letzten Tage vor seiner Hinrichtung schildert. Leider konnte das Buch bei mir persönlich nicht das halten, was ich mir von der Geschichte versprochen habe. Wegen des wichtigen Themas und den starken Abschnitten über den Verurteilten ist es aber trotzdem lesenswert.

Bewertung: 3 Sterne


Klappentext:

Louisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit ist sie seine Geliebte gewesen, die sich aus Verzweiflung umgebracht hat und ihm nun nicht mehr helfen kann. Alle wissen, dass das Todesurteil ein Skandal ist, aber sogar Will selbst hat aus Trauer und Schuldgefühlen innerlich eingewilligt, und weiße Wutbürger drohen dem zweifelnden Staatsanwalt mit der Entführung seines Sohnes. Nach einer wahren Begebenheit, psychologisch fein und in einer an William Faulkner erinnernden multiperspektivischen Intensität erzählt Elizabeth Winthrop die tragischen Ereignisse bis zum überraschenden Ende. Ein meisterhaftes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und das niemanden kaltlassen wird.

Lesemonat

Lesemonat | Juni

Samstag, Juni 30, 2018

Nun ist auch schon der Juni rum. In meiner Goodreads Statistik habe ich gerade gesehen, dass ich dieses Jahr schon über 50 Bücher gelesen habe. Ich freue mich sehr darüber, dass ich mir 2018 bisher so viel Lesezeit nehmen konnte. Und es waren auch so viele tolle Bücher dabei. 
Jetzt geht allerdings die Prüfungsphase los und da werde ich nicht mehr so viel zum Lesen kommen. 
Naja, aber noch ist es nicht so weit und erstmal werfen wir einen Blick auf meinen Lesemonat Juni, und der kann sich echt sehen lassen. 

Was macht der SuB

Im Juni sind nur 2 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 5 Bücher. Das macht insgesamt -3 für den SuB. Man, in letzter Zeit läuft es echt gut mit dem SuB Abbau. :) 

Roman Thriller Jugendbuch Sachbuch Rezension


Gelesen Bücher 

Im Juni habe ich  10 Bücher gelesen. Insgesamt knapp 3.000 Seiten, also ca. 100 Seiten am Tag. 
Mein Highlight ist gar nicht so leicht zu benennen, weil es so unterschiedliche Bücher waren. Von den Romanen war es definitiv "Vox". Aber auch der Comic "Perspeolis" und das Sachbuch "166 Tage im All" haben mich total begeistert. Der Flop des Monats hingegen ist für mich klar zu benennen: "Hidden Figures", weil ich nach dem Film einfach etwas anderes erwartet habe.

Indie

Sommernachtsreigen – Anna Herzig [Rezension]

Freitag, Juni 22, 2018

Das Buch wurde mir vom Verlag Voland & Quist kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.



">>Keine Ahnung, was du hören willst.<< >>Geht ja nicht darum, was ich hören will, sondern wie's wirklich ist.<<" (Sommernachtsreigen, S. 79) 

Roman Liebe Bestseller Buchtipp Indiebookday Buchcover Kuss Affäre


Kurzmeinung:

Ein ungewöhnliches Buch erzählt von einer ungewöhnlichen Nacht im Leben von drei gewöhnlichen Menschen –mit ganz normalen Ängsten und Sorgen, Träumen und Wünschen, Humor, Fehlern und Leidenschaft.

Bewertung: 4 Sterne


Klappentext:

Eine sitzengelassene Frau, nennen wir sie Hannerl, fliegt nach Istanbul und schreibt die Geschichte einer schicksalhaften Begegnung auf: die Geschichte einer Nacht an der Haltestelle am Wiener Brunnenmarkt, mit Jägermeister im Flachmann, einem langen Gespräch, vielen verpassten Bussen ― und einer großen Überraschung. Die Geschichte von zwei Männern, die am Ende weit mehr teilen, als wir uns anfangs auszumalen wagten. Es ist die Geschichte von Bertl und Pawel. Und Hannerl. Voller Empathie für ihre liebenswerten Protagonisten und mit ausgeprägtem Sinn für Situationskomik erzählt Anna Herzig von einer Nacht, die das Leben dreier Menschen plötzlich auf Null setzt.

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen Sommer 2018 | Juni

Dienstag, Juni 05, 2018

Roman Sachbuch Jugendbuch Bestseller Buchtipp Lesestoff
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Wie immer stelle ich euch hier die neuen und beachtenswerten Bücher aus den aktuellen Verlagsprogrammen vor. Diese Bücher erwarten uns im Juni. Diesmal ist meine Auswahl wirklich sehr bunt und reicht von Sachbuch über Roman bis Jugendbuch. Da ist hoffentlich für jede_n was dabei. 
Für genügend guten Lesestoff ist gesorgt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Juni uns auch genügend schöne Sonnenstunden beschert, damit wir unsere Lektüre draußen in der Sonne genießen können. 

Lesemonat

Lesemonat | Mai

Donnerstag, Mai 31, 2018

Nun ist auch der Mai schon wieder rum. Ein ungewöhnlich heißer Monat mit viel Lesezeit im Freien. Was Bücher-mäßig so los war, erfahrt ihr wie immer in meinem Monatsrückblick.

Was macht der SuB

Im Mai ist kein einziger Buchkauf bei mir zu vermelden. Kein einziger! Vom SuB gelesen habe ich 6 Bücher. Das macht insgesamt -6 für den SuB. Bäm! Bester SuB Abbau Monat seit langem!

Bestseller Romane Thriller Buchbesprechungen Neuerscheinungen


Gelesen Bücher 

Im Mai habe ich 9 Bücher gelesen. Das sind insgesamt 3.037 Seiten, also knapp 100 Seiten am Tag. Durch die ganzen verlängerten Wochenenden und Urlaub hatte ich schön viel Lesezeit. 
Mein Highlight war "Bis zum Himmel und zurück" . Absoluter Flop war  "Der Abfall der Herzen". 

Rezension

Der Abfall der Herzen – Thorsten Nagelschmidt [Rezension]

Samstag, Mai 19, 2018

Das Buch wurde mir vom Rowohlt Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.



Kurzmeinung:

Hält nicht, was der Klappentext verspricht. Episodenhaft erzählte autobiografische Anekdoten eines normalen Studenleben der späten 90er bietet leider eher Langeweile als emotionale Spurensuche.

Bewertung: 2 Stern

Klappentext:

»Wann hast du eigentlich aufgehört, mich zu hassen?«
»Als du mir den Brief geschrieben hast.«
»Was für einen Brief?«
Und er beginnt sich zu fragen, was er sonst noch vergessen hat von diesem Sommer 1999. Nagel lebte damals in seiner ersten WG, hielt sich mit Nebenjobs über Wasser und verschwendete kaum einen Gedanken an die Zukunft. Damals, als ein Jahrhundert zu Ende ging, man im Regional-Express noch rauchen durfte und nur Angeber ein Handy hatten. Dann änderte sich alles, plötzlich und unvorhergesehen verwandelte sich seine Welt in einen Scherbenhaufen. Thorsten Nagelschmidt hat einen Roman über Liebe, Freundschaft und Verrat geschrieben. Über einen letzten großen Sommer und die Spurensuche 16 Jahre später.

Familie

Fliegende Hunde – Wlada Kolosowa [Rezension]

Montag, Mai 07, 2018

Bestseller Magersucht Model zweiter Weltkrieg Russland Leningrad Kurzmeinung:

Ein sehr interessantes, bewegendes und vielschichtiges Buch, das mir sehr gut gefallen hat. Es behandelt so viele verschiedene Themen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Erwachsenwerden, seinen Platz in der Welt finden. Um schwierige Themen wie Magersucht und das historische Ereignis der Belagerung von Leningrad durch die Nazis. Das alles ist verpackt in einer Geschichte über zwei Mädchen, Freundinnen, die in einer kleinen Stadt in Russland gemeinsam aufgewachsen sind, die sich sehr nahe stehen und die mehr als nur Freundschaft verbindet.
Das Buch lässt sich trotz der schwierigen Themen sehr gut lesen, denn der Schreibstil ist wirklich toll. Die Geschichte bietet definitiv sehr viel Stoff zum Nachdenken und hat mich nach dem Lesen noch lange beschäftigt.

Bewertung: 4 Sterne

Klappentext:

Oksana und Lena wachsen in einem tristen Vorort von St. Petersburg auf. Sie teilen alles: Träume, Sorgen, erste Berührungen – Nächte, die es nicht geben darf. Um ihnen zu entkommen, zieht Lena zum Modeln nach China, wo ihr Körper Fotografen, Agenten und schmierigen Kunden gehört. Oksana taucht immer tiefer in eine Online-Community ab, in der Magersüchtige die Belagerung von Leningrad nachahmen und Rezepte für Ledergürtelsuppe und Erdkaffee austauschen. Als Lena in den Ferien nach Hause kommt, müssen beide Entscheidungen treffen. Ein Roman über die Freundschaft und zarte Liebe zweier junger Frauen, die auf ihren unterschiedlichen Wegen ihr Glück und sich selbst suchen – und dabei zu Konkurrentinnen werden.

Lesemonat

Lesemonat | April

Dienstag, Mai 01, 2018

Nun ist auch schon der April wieder vorbei. Es war lesemäßig ein sehr, sehr guter Monat. Ich habe so viele Bücher gelesen, auf die ich mich schon lange gefreut habe. Auch zum Rezensieren bin ich endlich mal ein bisschen mehr gekommen. Und mit dem SuB Abbau lief es auch echt gut im April. Ein rundum guter Monat. :) 

Was macht der SuB

Im April sind neue 3 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 6. Das macht insgesamt -3 für den SuB. Bäm! So kann es gerne weitergehen.

Rezensionen Buchtipps Roman Bestseller

Gelesen Bücher 


Im April habe ich  8 Bücher gelesen.
Mein Highlight war mit Abstand "Kleine Feuer überall". Am meisten enttäuscht hat mich "One of us is lying". Da hatte ich echt mehr erwartet. 

Neuerscheinungen

Neuerscheinungen im Frühjahr 2018 | Mai

Freitag, April 27, 2018


Bestseller Roman Rezension Verlagsvorschau Buchtipp
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So langsam brechen die letzten Tage des April an und das heißt, es ist mal wieder Zeit einen Blick auf die Neuerscheinungen im nächsten Monat zu werfen. Wie immer habe ich in den Verlagsvorschauen geblättert und ein paar Titel für euch zusammengetragen, die vielversprechend klingen. Hier also meine Favoriten der Neuerscheinungen im Mai 2018:

Familie

Kleine Feuer überall – Celeste Ng [Rezension]

Freitag, April 20, 2018

Bestseller Familie Liebe Buchtipp Geheimnisse Vergangenheit Kurzmeinung:

Auch der zweite Roman von Celeste Ng konnte mich wieder begeistern. Auch diesmal waren es die psychologisch fein beobachteten und gut beschriebenen Charaktere und die Schilderungen der Beziehungen, die mich so in den Bann gezogen haben. 

Bewertung: 5 Sterne

Klappentext:

Es brennt! In jedem der Schlafzimmer hat jemand Feuer gelegt. Fassungslos steht Elena Richardson im Bademantel und den Tennisschuhen ihres Sohnes draußen auf dem Rasen und starrt in die Flammen. Ihr ganzes Leben lang hatte sie die Erfahrung gemacht, »dass Leidenschaft so gefährlich ist wie Feuer«. Deshalb passte sie so gut nach Shaker Heights, den wohlhabenden Vorort von Cleveland, Ohio, in dem der Außenanstrich der Häuser ebenso geregelt ist wie das Alltagsleben seiner Bewohner. Ihr Mann ist Partner einer Anwaltskanzlei, sie selbst schreibt Kolumnen für die Lokalzeitung, die vier halbwüchsigen Kinder sind bis auf das jüngste, Isabel, wohlgeraten. Doch es brennt. Elenas scheinbar unanfechtbares Idyll – alles Asche und Rauch?

Rezension

Hangman – Daniel P. Cole [Rezension]

Montag, April 16, 2018

Bücherblog Thriller Bestseller Ragdoll Action Kurzmeinung:

Eine etwas enttäuschende Fortsetzung von Ragdoll. Über die bekannten Ermittler habe ich mich gefreut und auch die tolle Mischung aus Spannung und Humor ist in Anklängen wieder zu finden. Die große Begeisterung blieb dieses Mal allerdings aus. Der Fall ist mir zu verworren und will ein bisschen zu viel. Auch der Witz kommt mit hier etwas zu kurz. Insgesamt trotzdem ein guter Thriller, der aber nicht an seinen Vorgänger heranreichen kann. 

Bewertung: nicht ganz 3 Sterne 


Klappentext:

In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert.
In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort "Puppe" auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities.
Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?


Familie

Dunkelgrün fast schwarz – Mareike Fallwickl [Rezension]

Donnerstag, April 12, 2018

Roman Bestseller Buchtipp Freundschaft Liebe Familie Katastrophe Kurzmeinung:

Ein großartiges Buch. Einmal begonnen, entwickelt die Geschichte einen so starken Sog, dass ich es kaum noch aus der Hand legen konnte. Die Charaktere und die Handlung sind irgendwie erfrischend anders und das Buch hat mich an ganz unerwarteten Stellen gepackt und berührt. Die Sprache ist poetisch, aber auch klar und authentisch. Die Charaktere haben Tiefe, Ecken und Kanten und sind echt. Die Sätze sind voll Weisheit. Ich kann nur sagen: lest dieses Buch!

Bewertung: 5 Sterne


Klappentext:

Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Über mich


Hallöchen, ich bin Julia, 25, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.