Graphic Novel

Drei Wege (Comic) – Julia Zejn

Freitag, Dezember 13, 2019

Starke Frauen Historisch Buchempfehlung Bestseller Buchtipp Liebe KriegKurzmeinung:

Drei Wege von Julia Zejn ist einfach großartig. Drei Frauen, drei Geschichten, eine wunderschöne Graphic Novel. Mit jeweils 50 Jahren Abstand und in jeweils einer anderen Farbe wird der Lebensweg einer der drei Frauen in wunderschönen Zeichnungen dargestellt. Ganz große Leseempfehlung.

Klappentext:

"Drei Wege" ist eine Graphic Novel in drei Episoden. Im zeitlichen Abstand von je 50 Jahren entfalten sich die Geschichten um Ida, Marlies und Selin, den drei jungen Protagonistinnen des Buchs.
Ida lebt 1918 im letzten Jahr des ersten Weltkrieges in Berlin und ist als Dienstmädchen bei einer Ärztefamilie angestellt. Der Vater dient als Militärarzt im Krieg. Ida freundet sich mit der Mutter an, doch nach und nach zerbricht dieses Vorbild ...
Marlies, im Jahr 1968, stammt aus der Arbeiterklasse, liest viel und arbeitet in einem Café. Sie würde lieber eine Ausbildung zur Buchhändlerin machen. Im Café lernt sie Wolfgang kennen, einen jungen Literaturstudenten, der sich im Berliner SDS engagiert.
Selin lebt in der Gegenwart und hat gerade ihr Abitur geschafft. Während ihre beste Freundin Alina große Pläne hat – ein Studium in Amerika – lassen sich Selin und ihr bester Freund Finn ziellos treiben...

Historisch

Guten Morgen, Genosse Elefant - Christopher Wilson [Rezension]

Montag, Januar 07, 2019

Leselust Bücherblog Roman Russland Historisch Stalin Tod

Kurzmeinung:

Ein Buch mit einem interessanten Thema und einem Bezug zu wahren historischen Begebenheiten. Die Erzählperspektive aus Sicht eines geistig behinderten, 12-jährigen Jungen ist gleichzeitig Stärke und Schwäche dieses Romans.


Klappentext:

Die lustige, traurige, spannende, lehrreiche, herzzerreißende Geschichte von Juri Zipit, der ein paar Wochen in Stalins Datscha verbringt und sein Vorkoster Erster Klasse wird. »Mein Name ist Juri Zipit. Ich bin zwölfeinhalb Jahre alt und lebe in einer Personalwohnung im Hauptstadtzoo gleich gegenüber vom Seelöwenteich hinter der Bisonweide, direkt neben dem Elefantengehege. Mein Papa ist Doktor Roman Alexandrowitsch Zipit, Professor für Veterinärmedizin, Fachgebiet Neurologie der Großhirnrinde, also ein Spezialist für alles, was im Kopf der Tiere schiefgehen kann. Als ich sechseinviertel Jahre alt war, passierte mir das größte Pech. Ein Milchwagen ist von hinten in mich reingerumst. Hat mich durch die Luft gepfeffert, bis ich auf den Boden geknallt bin, kopfvoran aufs Kopfsteinpflaster. Dann kam hinterrücks die Straßenbahn und ist über mich rüber. So was hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Ich möchte Ihnen erzählen, wie ich einmal ein paar Wochen im Zentrum der Macht verbracht habe. Es waren höchst vertrauliche Angelegenheiten und dubiose Ereignisse, die zu düsteren Geschehnissen führten. Geheimnisse versteckt in der Geschichte. Ich baue auf Ihr Schweigen. Außerdem will ich Sie beschützen. Zu Ihrer eigenen Sicherheit. Also, psssst.«

Amerika

Underground Railroad - Colson Whitehead [Rezension + Gewinnspiel]

Samstag, September 02, 2017

Gewinnspiel Buchverlosung Bestseller Pulitzer Preis Rassismus Amerika Sklaverei Kurzmeinung: 

Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen; vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch. Historisch Interessantes und erschütternde Passagen wechseln sich ab mit langatmigen und mäßig spannenden Abschnitten. Insgesamt kann ich das Buch nicht uneingeschränkt weiterempfehlen, finde es aber wegen des wichtigen Themas trotzdem lesenswert! 

Bewertung: 3 Sterne 

Klappentext: 

Colson Whiteheads Bestseller über eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Amerikas – ausgezeichnet mit dem Pulitzer Preis 2017

Cora ist nur eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem geheimen Fluchtnetzwerk für Sklaven. Über eine Falltür gelangt sie in den Untergrund und es beginnt eine atemberaubende Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten, aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren. Wartet am Ende wirklich die Freiheit? Colson Whiteheads Roman ist eine virtuose Abrechnung damit, was es bedeutete und immer noch bedeutet, schwarz zu sein in Amerika.


Meine Meinung: 

Über mich


Hallo, ich bin Julia, 28, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.