Comic

Irmina – Barbara Yelin [Rezension]

Samstag, Dezember 12, 2020

Kurzmeinung: 

"Irmina" von Barbara Yelin erzählt in wunderschönen Bildern vom Schicksal einer jungen Frau, die zur Zeit des Nazi-Regimes und des zweiten Weltkriegs lebt und versucht, trotzdem ihren Weg zu gehen. Eine sehr interessante und authentisch erzählte Geschichte, dargestellt in wunderschönen, feinen, ausdrucksstarken und gefühlvollen Bilder, die die Stimmung der Handlung perfekt einfangen und unterstreichen. Ein absolut gelungener Comic. Große Empfehlung. 
 
 


Klappentext: 

Die ehrgeizige Irmina reist Mitte der 1930er Jahre nach London, um eine Ausbildung zur Fremdsprachensekretärin zu beginnen. Dort lernt sie Howard aus der Karibik kennen, dem sie sich im Streben nach einem selbstbestimmten Leben verbunden fühlt. Durch den klugen und zielstrebigen Oxfordstudenten beginnt Irmina ihren Blick auf die Welt zu öffnen. Doch findet ihre Beziehung ein jähes Ende, als Irmina, bedrängt durch die politische Situation, nach Berlin zurückkehrt. Im nationalsozialistischen Deutschland steht sie vor der Möglichkeit, den erstrebten Wohlstand endlich zu erlangen, wenn sie dafür die verbrecherische Ideologie des Regimes nicht infrage stellt. Und die politischen Ereignisse eskalieren weiter und weiter…

Mit "Irmina" legt Barbara Yelin ihr Glanzstück vor: ein packendes Drama um die Entscheidung zwischen persönlicher Freiheit und dem Drang nach gesellschaftlichem Aufstieg. Basierend auf einer wahren Geschichte, erzählt sie in atmosphärisch dichten Bildern einen Werdegang voller Brüche, der aber auch exemplarisch für die Mitschuld durch Wegsehen und Vorteilsnahme vieler im Nationalsozialismus stehen kann. 

Nationalsozialismus

Stella – Takis Würger [Rezension + Gewinnspiel]

Freitag, Januar 11, 2019


zweiter Weltkrieg Juden Deportation NS Zeit Goldschlag KollaborateurIch möchte euch das Buch Stella empfehlen. Lest es. Aber ich würde euch auch empfehlen, so wenig wie möglich über das Buch zu wissen, bevor ihr es lest.
Jetzt seid ihr ja aber hier auf meinem Blog auf der Seite der Buchbesprechung. Wenn ihr noch unsicher seid, oder euch einfach so für das Buch interessiert, lest natürlich gern meine Rezension. Ich freue mich, dass ihr hier seid!
Aber wenn ihr schon relativ sicher seid, dass ihr das Buch lesen wollt, dann lest es lieber, ohne Rezensionen, ja am besten sogar ohne den Klappentext gelesen zu haben. Und kommt lieber nach dem Lesen wieder her, damit wir über den Roman diskutieren können. Abgemacht?


Falls ihr das Buch gern lesen wollt, dann nehmt doch an meinem Gewinnspiel teil. Auf meinem Instagram Account verlose ich ein neues Exemplar von Stella

Nationalsozialismus

Unter der Drachenwand – Arno Geiger [Rezension]

Freitag, Oktober 19, 2018

NS Zeit zweiter Weltkrieg Deutscher Buchpreis 2018 dbp Longlist

Kurzmeinung: 

Ein Buch, das mich sehr zwiegespalten zurücklässt. Das Thema finde ich unglaublich wichtig und auch die Betrachtungsweise und die Erzählperspektive aus den vielen verschiedenen Blickwinkeln hat mit gut gefallen. Dennoch wurde ich nicht so richtig warm mit dem Buch und der Schreibstil hat mir einfach nicht gefallen. 

Klappentext:

Mondsee, 1944 – Leben und Lieben im Schatten der großen Geschichte. Der neue Roman von Arno Geiger, der für 'Es geht uns gut' den ersten deutschen Buchpreis erhielt.
Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom "Brasilianer", der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

Humor

Er ist wieder da – Timur Vermes [Rezension]

Mittwoch, Oktober 10, 2018

Hitler Propaganda Humor Satire Nazis Bestseller Kurzmeinung: 

Was wäre wenn... Hitler wieder leben würde –und zwar in der heutigen Zeit? Interessantes Gedankenexperiment, dass ich in seiner Darstellung aber nicht sehr gelungen finde.

Klappentext:

Sommer 2011. Adolf Hitler erwacht auf einem leeren Grundstück in Berlin-Mitte. Ohne Krieg, ohne Partei, ohne Eva, dafür unter Tausenden von Ausländern und Angela Merkel. 66 Jahre nach seinem vermeintlichen Ende startet er gegen jegliche Wahrscheinlichkeit eine neue Karriere im Fernsehen. Dieser Hitler ist keine Witzfigur, sondern erschreckend real. Und das Land, auf das er trifft, ist es auch: zynisch, hemmungslos erfolgsgeil und vollkommen chancenlos gegenüber dem Demagogen und der Sucht nach Quoten, Klicks und »Gefällt mir!«-Buttons.

Nationalsozialismus

Der Tätowierer von Auschwitz - Heather Morris [Rezension]

Donnerstag, September 20, 2018

Leselust Bücherblog Holocaust NS Zeit WWII zweiter Weltkrieg KZ Konzentrationslager Kurzmeinung:

Eine bewegende Geschichte über Lale, den Tätowierer von Auschwitz, der an diesem grausamen Ort voller Schmerz und Leid seine große Liebe fand. Ein Roman, der von den dunkelsten Abgründen der Menschen erzählt, aber auch von großer Menschlichkeit und Stärke.

Klappentext:

1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Seine Aufgabe war es, Häftlingsnummern auf die Unterarme seiner Mitgefangenen zu tätowieren, jene Nummern, die später zu den eindringlichsten Mahnungen gegen das Vergessen gehören würden. Er nutzte seine besondere Rolle und kämpfte gegen die Unmenschlichkeit des Lagers, vielen rettete er das Leben.
Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.

Über mich


Hallo, ich bin Julia, 28, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.