Lesemonat | August
Samstag, August 31, 2019Ohje, das Arbeitsleben hat wirklich seinen Tribut gefordert. Die Lesemonat Beiträge habe ich sträflich vernachlässigt. Aber ich gelobe Besserung und fange auch direkt damit an.
Was macht der SuB
Im August sind 5 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich auch 5. Das macht insgesamt -/+0 für den SuB. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ist zwar kein SuB Abbau, aber immerhin auch kein Zuwachs.Gelesene Bücher
Im August habe ich mal wieder etwas mehr gelesen: 6 Bücher. 2 Davon für das #dickeBücherCamp
Mein Highlight war Kurt. Eine bewegende Geschichte mit tollen Dialogen und viel Humor. Enttäuscht war ich gleich von mehreren Büchern, aber mein absoluter Flop war "Das Verschwinden der Stephanie Mailer", weil ich mich so sehr darauf gefreut hatte, und dann konnte es leider überhaupt nicht mit den ersten beiden Büchern mithalten.
1. Deutschland ab vom Wege – Henning Sußebach

Klappentext:
Der preisgekrönte ZEIT -Reporter Henning Sußebach verlässt die Straßen und die Städte und durchwandert das deutsche Hinterland. Er gelangt in Gegenden, die wir kaum kennen, obwohl sie vor unserer Haustür liegen, und zu Menschen, die das Land bewirtschaften, aber von Städtern kaum wahrgenommen werden. Und es reift die beunruhigende Erkenntnis: Die gesellschaftliche Spaltung verläuft nicht allein zwischen Armen und Reichen, sondern vor allem zwischen Stadt und Land. Sußebach erzählt mit großer literarischer Kraft von seiner Reise, auf der er die Straßen verließ und eine andere Welt entdeckte.
2. Kurt – Sarah Kuttner

Meine ausführliche Bewertung findet ihr in meiner Rezension zu Kurt von Sarah Kuttner.
Klappentext:
Von der Suche nach Familie, der Sehnsucht nach dem richtigen Ort und darüber, dass nichts davon planbar ist. »Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt. Und dann bin da noch ich.« Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert.
3. Der Wal und das Ende der Welt – John Ironmonger

Klappentext:
Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?
4. Freiraum – Svenja Gräfen

Klappentext:
Vela und Maren führen eine glückliche Beziehung und leben einen modernen Großstadtalltag, sie hegen einen gemeinsamen Kinderwunsch. Dann will Maren ausbrechen und ein anderes Leben führen; am Rande der Stadt, in einem Haus mit vielen anderen. Hier gibt es keine Mietanpassungen und keine Preiserhöhungen auf Milch und Käse. Hier ist auch Theo, um den in der Gemeinschaft alles kreist. So wie er versuchen auch Vela und Maren ihren neuen Platz zwischen Hoffnung, Zukunftsangst und dem Gefühl von Erwachsenwerden zu finden.
5. Die Lichter unter uns – Verena Carl

Klappentext:
Wovon träume ich? Was macht ein gelungenes Leben aus? Und – sind die anderen glücklicher als ich?
Verena Carl erzählt mit großer Klarheit und Entschiedenheit von einer existentiellen Situation. Anna verbringt ihren Urlaub in Taormina auf Sizilien, mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern. Plötzlich fühlt der Boden sich brüchig an, auf dem sie steht. Sie begegnet Alexander, der das aufregende Leben führt, das sie sich einmal für sich selbst erträumt hatte. Und Alexander? Beneidet er sie um ihr Familienglück? Mit einem Mal wird der Zweifel am eigenen Leben übermächtig, alles steht auf dem Spiel. Sieben Tage können alles verändern.
6. Das Verschwinden der Stephanie Mailer – Joel Dicker

Das Joel Dicker großartige Krimis schreiben kann, hat er mit "Harry Quebert" und "Die Geschichte der Baltimores" bewiesen. Für "Stephanie Mailer" kann ich aber leider wirklich keine Empfehlung aussprechen. Eine ausführliche Besprechung gibt es in meiner Rezension zu "Stephanie Mailer".
Klappentext:
Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ...
Neu im Regal
Space Girls – Maiken NielsenAlles außer irdisch – Horst Evers
Wo wir waren – Norbert Zähringer
Abschied von der Erde – Michio Kaku
Wir von der anderen Seite – Annika Decker
Auf dem Blog
NeuerscheinungenJa, auf dem Blog ist nicht mehr so viel los, wie früher. Aber immerhin habe ich es wieder geschafft, meine Neuerscheinungsbeiträge zu posten. Ich habe für euch die besten Bücher der Herbstprogramme im September, und im August sogar in Teil 1 und Teil 2, weil da einfach so viele tolle Bücher dabei waren.
Rezensionen
Ich habe diesen Monat auch mal wieder was rezensiert und verrate euch meine Meinung zu folgenden Büchern:


Mit einem Klick auf das Cover gelangt ihr zur Rezension.
Podcast
Ich habe ja in letzter Zeit irgendwie meine Leidenschaft fürs Podcast Hören entdeckt und dementsprechend auch viel Zeit damit verbracht. Deswegen wollte ich euch auch gern ein paar Podcasts vorstellen, die ich sehr gern und viel höre.
Die Schaulustigen
Sophie Passmann und Matthias Kalle sprechen über aktuelle Serien, Filme, und was so im TV los war. Da ich wegen der Arbeit nicht mehr so viel Energie, Konzentration (und ehrlich gesagt manchmal auch Lust) zum Lesen habe, habe ich wieder etwas mehr Serien geschaut. Und da finde ich es ganz interessant, mir anzuhören, was die beiden so über welche Serien denken und noch den ein oder anderen Tipp zu bekommen.
Sophie Passmann und Matthias Kalle sprechen über aktuelle Serien, Filme, und was so im TV los war. Da ich wegen der Arbeit nicht mehr so viel Energie, Konzentration (und ehrlich gesagt manchmal auch Lust) zum Lesen habe, habe ich wieder etwas mehr Serien geschaut. Und da finde ich es ganz interessant, mir anzuhören, was die beiden so über welche Serien denken und noch den ein oder anderen Tipp zu bekommen.
Letzte Lektüren
Der einzige Bücher-Podcast in meiner Liste. Maria Piwowarski folge ich ja sehr begeistert bei Instagram und liebe eigentlich alles, was sie macht. Ludwig Lohmann habe ich bisher nur einmal kurz im Ocelot getroffen, habe aber schon immer in den Live Videos bei Instagram ganz interessiert verfolgt, was er so liest. Das Format "Letzte Lektüren" gibt es seit einiger Zeit eben auch als Podcast und nun muss ich nicht mehr in Panik verfallen, wenn ich es mal nicht schaffe, das Insta Video innerhalb der 24 Stunden anzusehen. Maria und Ludwig erzählen, meist bei Weißwein, von ihren gelesenen Büchern und diskutieren über die Geschichten.
Der einzige Bücher-Podcast in meiner Liste. Maria Piwowarski folge ich ja sehr begeistert bei Instagram und liebe eigentlich alles, was sie macht. Ludwig Lohmann habe ich bisher nur einmal kurz im Ocelot getroffen, habe aber schon immer in den Live Videos bei Instagram ganz interessiert verfolgt, was er so liest. Das Format "Letzte Lektüren" gibt es seit einiger Zeit eben auch als Podcast und nun muss ich nicht mehr in Panik verfallen, wenn ich es mal nicht schaffe, das Insta Video innerhalb der 24 Stunden anzusehen. Maria und Ludwig erzählen, meist bei Weißwein, von ihren gelesenen Büchern und diskutieren über die Geschichten.
Zeit Verbrechen
Sabine Rückert und Andreas Sentker schauen sich interessante, vergangene Kriminalfälle an und bieten den Hörer*innen Einblicke in Hintergründe der Verbrechen, Tatmotive und das Vorgehen der Ermittler. Meistens finde ich den Podcast echt gut und spannend, nur manchmal werde ich echt ärgerlich, wenn Frau Rückert zB von "psychisch Defekten" spricht. Wenn es um psychische Krankheiten geht wird dort leider manchmal sehr wenig differenziert und auch eine unglückliche Wortwahl getroffen.
Sabine Rückert und Andreas Sentker schauen sich interessante, vergangene Kriminalfälle an und bieten den Hörer*innen Einblicke in Hintergründe der Verbrechen, Tatmotive und das Vorgehen der Ermittler. Meistens finde ich den Podcast echt gut und spannend, nur manchmal werde ich echt ärgerlich, wenn Frau Rückert zB von "psychisch Defekten" spricht. Wenn es um psychische Krankheiten geht wird dort leider manchmal sehr wenig differenziert und auch eine unglückliche Wortwahl getroffen.
Talk ohne Gast
Ein Podcast von Moritz Neumeier und Til Reiners und mehr muss ich dazu auch eigentlich gar nicht sagen, oder? Die beiden sind einfach mega witzig, da ist es fast schon egal, worüber sie so reden. Aber meistens suchen sie sich auch echt interessante, aktuelle Themen aus. Ich empfehle, den Podcast nicht unterwegs zu hören, denn es kann gut passieren, dass man laut loslachen muss. Plauderecke
Was habt ihr diesen Monat denn so gelesen? Was war euer Highlight, was könnt ihr mir empfehlen?Und habt ihr schon eins der Bücher gelesen, die ich hier vorgestellt habe?
Was sagt ihr so zu Podcasts? Hört ihr auch gern welche? Wenn ja, habt ihr auch da Tipps für mich?
4 Kommentare
Huhu meine Feine, du scheinst ja die Podcasts für dich entdeckt zu haben (= Ich habe mir Stern Crime geholt - mal sehen wann ich dazu komme.
AntwortenLöschenDeine Eindrücke zu "Das Verschwinden der..." habe ich nicht gelesen, da das Buch noch hier auf mich wartet. Mit Kurt und der Wal liebäugle ich schon, habe bislang nur gutes darüber gehört und dich scheinen ja auch beide Bücher abgeholt zu haben.
Deinen SuB hast du auch gut im Blick - ich habe ja aufgehört gezielt abbauen zu wollen, gerade jetzt wo ich mir ein Bücherzimmer gestaltet habe, in dem wieder mehr Platz ist *lach
Mukkelige Grüße,
Janna
Liebe Janna,
LöschenJa, die Podcasts und ich, das klappt im Moment echt gut. :) Macht mir gerade viel Spaß, hätte ich vorher auch gar nicht so gedacht.
Ohje, dann drücke ich mal ganz fest die Daumen, dass "Stephanie" dir besser gefallen wird, als mir.
Mit Kurt und dem Wal kannst du nix verkehrt machen. Im Gegenteil. Ich kann dir beide Bücher nur empfehlen.
Oh ein eigenes Bücherzimmer, das ist wirklich toll. Da würde ich dann auch kein SuB Abbau betreiben wollen. ;D
Wünsche dir ein schönes Wochenende. Liebe Grüße, Julia
Ich lass mich mal überraschen, hab noch ein oder zwei Titel des Autors als Hörbuch, werde aber mit Stephanie beginnen - so habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten zu seinen anderen Büchern ;)
LöschenNa dann wandern sie noch ein Stückchen weiter nach oben auf meiner WuLi
Ich bin sehr gespannt auf deine Meinung zu "Stephanie". Vielleicht gefällt es dir ja tatsächlich besser, wenn du die beiden ersten nicht kennst und nicht vergleichen kannst.
LöschenIch liebe den Austausch mit meinen Leser*innen und freue mich über jeden Kommentar.
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