Die Zeit rast nur so. Wie kann es bitte sein, dass der September schon wieder vorbei ist? Unglaublich! Aber bevor ich mich voller Elan in den Oktober stürze, werfe ich wie immer einen Blick auf den vergangenen Monat.
Same procedure as every month. Natürlich stelle ich euch auch im September wieder meine Favoriten aus den Neuerscheinungen im nächsten Monat vor.
Der Herbst bietet uns mit seinen langen, verregneten Nachmittagen ja genügend Gelegenheiten für gemütliche Lesezeit –da darf der passende Lesestoff natürlich nicht fehlen.
Kurzmeinung:
Viele gute Ideen, aber eine eher schwache Umsetzung. Zu großen Teilen mehr zynisch als aufrüttelnd. Die Kritik wird einem so platt um die Nase gehauen, dass der Reiz verloren geht. Das wirklich starke Ende kann aber noch viel retten. Klappentext:
Sie sind desillusioniert und pragmatisch, und wohl gerade deshalb haben sie sich erfolgreich in der Gesellschaft eingerichtet: Britta Söldner und ihr Geschäftspartner Babak Hamwi. Sie haben sich damit abgefunden, wie die Welt beschaffen ist, und wollen nicht länger verantwortlich sein für das, was schief läuft. Stattdessen haben sie gemeinsam eine kleine Firma aufgezogen, "Die Brücke", die sie beide reich gemacht hat. Was genau hinter der "Brücke" steckt, weiß glücklicherweise niemand so genau. Denn hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod.Als die "Brücke " unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald sind nicht nur Brittas und Babaks Firma, sondern auch beider Leben in Gefahr...
Der Tätowierer von Auschwitz - Heather Morris [Rezension]
Donnerstag, September 20, 2018
Kurzmeinung:
Eine bewegende Geschichte über Lale, den Tätowierer von Auschwitz, der an diesem grausamen Ort voller Schmerz und Leid seine große Liebe fand. Ein Roman, der von den dunkelsten Abgründen der Menschen erzählt, aber auch von großer Menschlichkeit und Stärke. Klappentext:
Dann, eines Tages, tätowierte er den Arm eines jungen Mädchens – und verliebte sich auf den ersten Blick in Gita. Eine Liebesgeschichte begann, an deren Ende das Unglaubliche wahr werden sollte: Sie überlebten beide.
Eindringlich erzählt Heather Morris die bewegende, wahre Geschichte von Lale und Gita, die den Glauben an Mut, Liebe und Menschlichkeit nie verloren.
Kurzmeinung:
Delphine De Vigan schafft es auf wenigen Seiten eine große und bewegende Geschichte zu erzählen. Ohne Kitsch und Pathos schreibt sie über schwere Schicksale und erschafft Figuren, die alle ihr Päckchen zu tragen haben und in ihrem Leiden sehr authentisch sind.Klappentext:
Der 12-jährige Théo ist ein stiller, aber guter Schüler. Dennoch glaubt seine Lehrerin Hélène besorgniserregende Veränderungen an ihm festzustellen. Doch keiner will das hören. Théos Eltern sind geschieden und mit sich selbst beschäftigt. Der Junge funktioniert und kümmert sich um die unglückliche Mutter und den vereinsamten Vater. In ihren Augen ist also so weit alles gut. Doch Théo trinkt heimlich, und nur sein Freund Mathis weiß davon. Der Alkohol wärmt und schützt ihn vor der Welt. Eines Tages wird ihn der Alkohol ganz aufsaugen, das weiß Théo. Doch wer sollte ihm helfen? Hélène, seine Lehrerin, würde es tun, doch wie soll das gehen, ohne dass er die Eltern verrät? Mathis beobachtet das alles voller Angst. Zu gerne würde er sich seiner Mutter anvertrauen, aber Théo ist sein einziger Freund. Und einen Freund verrät man nicht. Außerdem würde er damit auch seinem großen Bruder in den Rücken fallen, denn der besorgt den Alkohol für die Minderjährigen. Und er ist es auch, der das gefährliche Spiel in dem schneebedeckten Park vorschlägt, bei dem Théo bewusst den eigenen Tod in Kauf nimmt.
Kurzmeinung:
Dieser Comic fällt für mich in die Kategorie "Must Read". Ein aktuelles, hoch relevantes Thema, verpackt in beeindruckenden Bildern. Eine Geschichte, die beispielhaft für das Schicksal so vieler Flüchtender steht. Es ist eine Geschichte, die berührt, die die Augen öffnet und den anonymen Zahlen der Ertrinkenden im Mittelmeer ein Gesicht gibt.Klappentext:
Ebo ist ganz allein.Seine Schwester ist schon seit Monaten fort. Nun ist auch sein Bruder verschwunden und hat sich auf die gefährliche Reise nach Europa gemacht.
Ebos langer Weg führt ihn durch die Sahara in die bedrohlichen Straßen von Tripolis und schließlich hinaus aufs endlose Meer. Doch mit jedem Schritt wächst Ebos Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Eine eindrückliche und aktuelle Geschichte, einfühlsam erzählt vom Team der Bestseller-Comics von «Artemis Fowl».
Mit der Faust in die Welt schlagen – Lukas Rietzschel [Rezension]
Freitag, September 07, 2018
Kurzmeinung:
Gut geschrieben liefert Lukas Rietzschel eine interessante Beschreibung des Lebens in einem sächsischen Dorf. Über das Beschreibende kommt dieser Roman aber leider nicht hinaus und so kann er für mich nicht halten, was der Klappentext verspricht. Klappentext:
Zwei Brüder, ein Dorf in Ostsachsen und eine Wut, die immer größer wirdPhilipp und Tobias wachsen in der Provinz Sachsens auf. Im Sommer flirrt hier die Luft über den Betonplatten, im Winter bricht der Frost die Straßen auf. Der Hausbau der Eltern scheint der Aufbruch in ein neues Leben zu sein. Doch hinter den Bäumen liegen vergessen die industriellen Hinterlassenschaften der DDR, schimmert die Oberfläche der Tagebauseen, hinter der Gleichförmigkeit des Alltags schwelt die Angst vor dem Verlust der Heimat. Die Perspektivlosigkeit wird für Philipp und Tobias immer bedrohlicher. Als es zu Aufmärschen in Dresden kommt und auch ihr Heimatort Flüchtlinge aufnehmen soll, eskaliert die Situation. Während sich der eine Bruder in sich selbst zurückzieht, sucht der andere ein Ventil für seine Wut. Und findet es.
Lukas Rietzschels Roman ist eine Chronik des Zusammenbruchs. Eine hochaktuelle literarische Auseinandersetzung mit unserem zerrissenen Land.
Nun ist auch schon der August schon wieder rum. Es war ein ziemlich ereignisreicher Monat für mich. Ich habe alle meine Master Prüfungen bestanden und muss jetzt "nur noch" meine Masterarbeit schreiben und dann bin ich nach 5 Jahren fertig mit meinem Studium. Ich kann es noch gar nicht so richtig fassen.
Nach den Prüfungen hatte ich dann ein bisschen Urlaub und bin dadurch recht viel zum Lesen und Bloggen gekommen. Ich hatte Zeit, mal wieder ausgiebig auf anderen Blogs zu stöbern, habe aber auch selbst einige Beiträge und Rezensionen geschrieben.
Und zum Glück habe ich diesen Monat 10 Bücher gelesen, denn ich habe ganz viel überraschende Buchpost bekommen und sonst wäre mein SuB echt explodiert. Genaueres zu allen buchigen Themen findet ihr jetzt im Monatsrückblick.
Was macht der SuB
Im August sind 8 neue Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 7. Das macht insgesamt trotz der vielen Neuzugänge nur +1 für den SuB. Da kann ich echt mit leben. :)Gelesen Bücher
Es scheint so, als hätten wir den Rekordhitze-Sommer überstanden und so können wir uns langsam bereit machen für den literarischer Herbst. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich freue mich auf regnerische Herbsttage, bei denen man mit einer Tasse heißen Tee am Fenster sitzen, dem Prasseln des Regen lauschen und ein gutes Buch genießen kann. Und zum Glück kommt im Herbst auch wieder interessanter neuer Lesestoff auf den Markt. Meine Favoriten aus den Verlagsvorschauen habe ich euch wie immer hier zusammengetragen. Also Vorhang auf für die Neuerscheinungen im September.
Kurzmeinung:
Ich fand dieses Buch toll, hätte es aber gern noch mehr gemocht! Ein gutes Buch mit einem sehr wichtigen Thema, interessanten Charakteren und einer vielschichtigen Handlung. Auf jeden Fall lesenswert! Ich persönlich war aber leider auch ein bisschen enttäuscht, weil ich mir einfach noch mehr von dem Roman erhofft hatte.
Klappentext:
Erst seit Kurzem ist die schüchterne Greer Kadetzky auf dem College, als sie der Frau begegnet, die ihr Leben für immer verändern soll: Faith Frank. Die charismatische 63-Jährige gilt als Schlüssel gur der Frauenbewegung. Als Gründerin einer feministischen Zeitschrift und erfolgreiche Autorin ist sie all das, was Greer sich zu sein wünscht: unerschrocken, schlagfertig, kämpferisch. Sosehr Greer ihren Freund Cory liebt, wird sie doch von einer unbenennbaren Sehnsucht umgetrieben. Durch die Begegnung mit Faith Frank bricht etwas in ihr auf, und sie stellt sich die entscheidenden Fragen: Wer bin ich, und wer will ich sein? Jahre später, Greer hat den Abschluss hinter sich, geschieht, wovon sie nie zu träumen gewagt hätte: Faith bittet sie zum Vorstellungsgespräch nach New York – und führt Greer damit auf den abenteuerlichsten Weg ihres Lebens: einen verschlungenen, mitunter steinigen Weg, letztlich den Weg zu sich selbst.Mitreißend, mit funkelndem Witz und großer Empathie für ihre Helden erzählt Meg Wolitzer von Macht und Emanzipation, von Idealen, Enttäuschungen und Generationskonflikten – und beweist sich dabei als hellwache Beobachterin unserer Zeit.
Kurzmeinung:
Ein sehr interessantes Gedankenexperiment. Wie sähe die Welt aus, wenn die Frauen das starke Geschlecht wären? Das Buch ist spannend und lässt sich trotz des Umfanges schnell weglesen. Die verschiedenen Perspektiven machen die Geschichte sehr interessant. Allerdings hätte man aus diesem vielversprechenden Ansatz meiner Meinung nach mehr machen können. Da wurde einiges an Potential verschenkt.Bewertung: 4 Sterne
Klappentext:
Es sind scheinbar gewöhnliche Alltagsszenen: ein nigerianisches Mädchen am Pool. Die Tochter einer Londoner Gangsterfamilie. Eine US-amerikanische Politikerin. Doch sie alle verbindet ein Geheimnis: Von heute auf morgen haben Frauen weltweit die Gabe – sie können mit ihren Händen starke elektrische Stromstöße aussenden. Ein Ereignis, das die Machtverhältnisse und das Zusammenleben aller Menschen unaufhaltsam, unwiederbringlich und auf schmerzvolle Weise verändern wird.
Kurzmeinung:
Dieses Buch hat mich so sehr gefesselt, dass ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Es hat mich zunächst sprachlos gemacht und dann unglaublich wütend. Es hat mich bewegt, erschüttert und es war gleichzeitig schmerzhaft und gut, es zu lesen. Bewertung: 5 Sterne
Klappentext:
In einer Welt, in der Frauen nur hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, bricht eine das Gesetz. Das provozierende Überraschungsdebüt aus den USA, über das niemand schweigen wird!Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als hundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben – das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr.
Das ist der Anfang.
Schon bald kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmuts, ihrer Träume beraubt.
Aber das ist nicht das Ende.
Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen.
Kurzmeinung:
Drei Frauen auf drei Kontinenten und drei sehr unterschiedliche Leben. Ein Buch voller Frauenpower, dass von interessanten und bewegenden Schicksalen erzählt und mich trotzdem irgendwie nicht erreichen konnte.Bewertung: 3 Sterne
Klappentext:
Die Lebenswege von Smita, Giulia und Sarah könnten unterschiedlicher nicht sein. In Indien setzt Smita alles daran, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernt. In Sizilien entdeckt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, die letzte Perückenfabrik Palermos, ruiniert ist. Und in Montreal soll die erfolgreiche Anwältin Sarah Partnerin der Kanzlei werden, da erfährt sie von ihrer schweren Erkrankung.Ergreifend und kunstvoll flicht Laetitia Colombani aus den drei außergewöhnlichen Geschichten einen prachtvollen Zopf.
Kurzmeinung:
Ein großartiges Buch. Interessante Texte über das Leben des deutschen Astronauten Alexander Gerst auf der Raumstation ISS. Sehr informativ, dabei aber verständlich und sehr unterhaltsam. Die wunderschönen Bildaufnahmen unseres blauen Planeten geben einem fast das Gefühl, selbst einen kleinen Ausflug in den Weltraum unternommen zu haben.Bewertung: 5 Sterne
Klappentext:
Mit seinen Bildern und Nachrichten von der Raumstation ISS hat er Hunderttausende auf der Erde begeistert: Jetzt zieht der deutsche Astronaut Alexander Gerst Bilanz aus 166 Tagen im All. Gemeinsam mit dem GEO-Reporter Lars Abromeit zeigt er die besten Fotografien seiner Reise und lässt die schönsten und spannendsten Augenblicke der "Blue Dot"-Mission nochmals aufleben. Eine Expedition zu den Sternen, die unser Weltbild verändert.Nun ist auch schon der Juli rum. Trotz der Prüfungsvorbereitungen bin ich überraschend viel zum Lesen gekommen (Ich habe dieses Jahr übrigens schon über 60 Bücher gelesen. So viel hatte ich zu diesem Zeitpunkt im Jahr noch nie. Whoop!) Diesen Monat war übrigens eindeutig Krimi- und Thriller-Zeit! Haha. Hatte ich mal wieder richtig Lust drauf.
Und ich habe auch endlich mal wieder Zeit gefunden, eine große Stöbertour auf meinen Lieblingsblogs zu unternehmen. Das war toll!
In meinem Monatsrückblick findet ihr wie immer meine gelesenen Bücher, Neuzugänge, ein SuB Update, Blognews, Serientipps, spannende Linktipps, was ich so im Netz gefunden habe und, und, und...
Der August beschert uns so viele tolle neue Bücher. Damit mein Neuerscheinungsbeitrag euch nicht erschlägt, habe ich ihn in zwei Posts aufgeteilt. Teil 1 habe ich schon Anfang der Woche veröffentlicht. Hier kommt jetzt die zweite Portion mit neuem Lesestoff.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und hoffe, ihr könnt vielleicht ein neues Lieblingsbuch entdecken.
Mein Tipp für euch: Erst neue Bücher auschecken und dann ab nach draußen und mit einem kühlen Getränk das tolle Wetter und ein gutes Buch genießen. :)
Es geht auf das Monatsende zu und das heißt, es ist mal wieder Zeit für einen Blick in die Verlagsvorschauen, um euch den schönsten Lesestoff des kommenden Monats vorzustellen. Im August habe ich so viele tolle Bücher entdeckt, dass ich mich nicht auf einen Beitrag beschränken konnte. Neben diesem Post wird es am Freitag dann Teil 2 mit weiteren Buchtipps geben.
Nun aber erstmal viel Spaß beim Stöbern. Diesmal liegt der Schwerpunkt (unbeabsichtigt) eindeutig auf dem Thema "Familie". Dafür ist aber (beabsichtigt) einiges fürs diverse Lesen dabei und auch der Anteil von Autorinnen zu Autoren ist ausgewogen.
Ich hoffe, meine Buchauswahl gefällt euch und es ist der ein oder andere neue Titel für eure Wunschliste dabei.
Das Buch wurde mir vom Rowohlt Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.

Kurzmeinung:
Ein großartiges Buch. Eine Mischung aus großartigem Humor, ernsten Themen, Liebe, aber ohne Kitsch. Oh, und Raumfahrt. Dieser Roman hat einfach alles.Bewertung: 5 Sterne
Klappentext:
Drama, Crime und Love-Stories. Als Drehbuchautorin kann Katja unzählige Leben leben, ohne selbst große Gefühle zu riskieren. Perfekt also. Okay, manchmal kommt Ratko vorbei, aber Liebe ist das eigentlich nicht. Doch als Katja eine Familienserie entwickeln soll, klappt es mit dem Schreiben plötzlich nicht mehr. Ihre eigene Familie ist nämlich ein Trümmerhaufen. Als sich dann ihre Mutter mit einer erschütternden Neuigkeit meldet, wie aus dem Nichts eine Halbschwester auftaucht und Katja ständig an Joost denken muss, kann sie sich nicht länger vor ihrer eigenen Geschichte verkriechen. Die muss nämlich dringend neu geschrieben werden…Das Buch wurde mir vom C.H. Beck Verlag kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Rezension basiert ausschließlich auf meinen persönlichen Leseeindrücken und wird durch eine Bereitstellung des Buches nicht beeinflusst.

Kurzmeinung:
Ein sehr großes Thema: Rassismus, ein Todesurteil aufgrund der Hautfarbe, ein Junge, der seine letzten Tage vor seiner Hinrichtung schildert. Leider konnte das Buch bei mir persönlich nicht das halten, was ich mir von der Geschichte versprochen habe. Wegen des wichtigen Themas und den starken Abschnitten über den Verurteilten ist es aber trotzdem lesenswert.Bewertung: 3 Sterne
Klappentext:
Louisiana, die 1940er-Jahre, ein elektrischer Stuhl wird in die kleine Stadt St. Martinsville gebracht für die geplante Hinrichtung eines jungen Schwarzen namens Will, der ein weißes Mädchen vergewaltigt haben soll. In Wirklichkeit ist sie seine Geliebte gewesen, die sich aus Verzweiflung umgebracht hat und ihm nun nicht mehr helfen kann. Alle wissen, dass das Todesurteil ein Skandal ist, aber sogar Will selbst hat aus Trauer und Schuldgefühlen innerlich eingewilligt, und weiße Wutbürger drohen dem zweifelnden Staatsanwalt mit der Entführung seines Sohnes. Nach einer wahren Begebenheit, psychologisch fein und in einer an William Faulkner erinnernden multiperspektivischen Intensität erzählt Elizabeth Winthrop die tragischen Ereignisse bis zum überraschenden Ende. Ein meisterhaftes Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und das niemanden kaltlassen wird.Nun ist auch schon der Juni rum. In meiner Goodreads Statistik habe ich gerade gesehen, dass ich dieses Jahr schon über 50 Bücher gelesen habe. Ich freue mich sehr darüber, dass ich mir 2018 bisher so viel Lesezeit nehmen konnte. Und es waren auch so viele tolle Bücher dabei.
Jetzt geht allerdings die Prüfungsphase los und da werde ich nicht mehr so viel zum Lesen kommen.
Naja, aber noch ist es nicht so weit und erstmal werfen wir einen Blick auf meinen Lesemonat Juni, und der kann sich echt sehen lassen.



















