Rezensionen nach Autoren

Freitag, Mai 20, 2016



A
Adamaschwili, Beka -- Bestseller
Adler-Olsen, Jussi -- Selfies (Carl Mørck #7)
Adams, Alice -- Als wir unbesiegbar waren
Alderman, Naomi -- Die Gabe
Aydemir, Fatma -- Ellbogen 

B

Bakkeid, Heine -- ...und morgen werde ich dich vermissen
Beckett, Simon -- Totenfang (David Hunter #5) 
Boyle, T. C. -- Die Terranauten
Bradley, Alan -- Flavia de Luce #1 -Mord im Gurkenbeet

C

Capus. Alex -- Das Leben ist gut
Cline, Emma -- The Girls
Coelho, Paulo -- Veronika beschließt zu sterben
Cole, Daniel -- Ragdoll
Cole, Daniel -- Hangman
Colfer, Eoin -- Illegal (Die Geschichte einer Flucht)
Colombani, Laetitia -- Der Zopf

D

Dalcher, Christina -- Vox
D'Aprix Sweeney, Cynthia -- Das Nest
De Vigan, Demphine -- Loyalitäten
Dicker, Joel -- Die Geschichte der Baltimores
Dicker, Joel -- Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert
Dittloff, Christian -- Das weiße Schloss
Downham, Jenny -- Die Ungehörigkeit des Glücks

E

Eggers, Dave -- Der Circle 

F

Fallwickl, Mareike -- Dunkelgrün fast schwarz
Finnik, Niah -- Fuchsteufelsstill
Fischer, Julius -- Ich hasse Menschen
Fitzek, Sebastian -- AchtNacht
Frank, Arno -- So, und jetzt kommst du
Freytag, Anne -- Mein bester letzter Sommer
Fried, Amelie -- Ich fühle was, was du nicht fühlst

G

Geiger, Arno -- Unter der Drachenwand
Gerst, Alexander -- 166 Tage im All
Gino, Alex -- George
Gräfen, Svenja -- Das Rauschen in unseren Köpfen

H

Hansen, Dörte – Altes Land
Herzig, Anna – Sommernachtsreigen
Houellebecq, Michel -- Unterwerfung
Hunt, Rebecca -- Everland

I


J

Jensen, Carsten -- Der erste Stein
Jensen, Jens Henrik -- Oxen -das erste Opfer
Jonasson, Jonas -- Mörder Anders und seine Freunde nebst dem ein oder anderen Feind
Junk, Catharina -- Auf Null 
Junk, Catharina -- Bis zum Himmel und zurück

K

Kehlmann, Daniel -- Die Vermessung der Welt
Keneally, Thomas -- Schindler's Liste
King, Stephen -- Green Mile
Kleinbaum, Nancy H. -- Der Club der toten Dichter
Kliem, Susanne -- Das Scherbenhaus
Kling, Marc-Uwe -- QualityLand
Kolosowa, Wlada -- Fliegende Hunde

L

Lee, Harper -- Wer die Nachtigall stört
Libaire, Jardine -- Uns gehört die Nacht
Lockhart, E. -- Solange wir lügen
von Lucadou, Julia -- Die Hochhausspringerin

M

Moeres, Walter -- Die Stadt der träumenden Bücher (Comic) Teil 1 - Buchhaim
Moeres, Walter -- Die Stadt der träumenden Bücher (Comic) Teil 2 - die Katakomben
Moers, Walter -- Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr (Zamonienroman #7)
Moore, Graham -- Die letzten Tage der Nacht 
Morris, Heather -- Der Tätowierer von Auschwitz
Morrison, Toni -- Gott, hilf dem Kind

N

Nagelschmidt, Thorsten -- Der Abfall der Herzen
Nelson, Jandy -- Ich gebe dir die Sonne 
Ng, Celeste -- Kleine Feuer überall
Ng, Celeste -- Was ich euch nicht erzählte

O

Oksanen, Sofi -- Stalins Kühe 

P

Picoult, Jodi -- Bis ans Ende der Geschichte
Picoult, Jodi -- Das Mädchen mit den roten Schuhen 
Picoult, Jodi -- Kleine große Schritte
Poznanski, Ursula & Strobel, Arno -- Anonym

Q


R

Rabinyan, Dorit -- Wir sehen uns am Meer
Rietzschel, Lukas -- Mit der Faust in die Welt schlagen
Rowling, J.K, -- Harry Potter und das verwunschene Kind

S

Shepard, Sara -- Unschuldig (Pretty Little Liars 1)
Slaughter, Karin -- Bittere Wunden
Slimani, Leila -- Dann schlaf auch du
Smith, Zadie -- Swing Time
Sparks, Nicholas -- Wenn du mich siehst
Spit, Lize -- Und es schmilzt 
Strobel, Arno & Poznanski, Ursula -- Anonym 
Suter, Martin -- Elefant

T

Thomas, Angie -- The Hate U Give
Togonidze, Ekaterine – Einsame Schwestern

U

Uhlmann, Thees -- Sophia, der Tod und Ich

V

Vermes, Timur -- Er ist wieder da
von Lucadou, Julia -- Die Hochhausspringerin

W

Ware, Ruth -- Woman in cabin 10
Wells, Benedict -- Die Wahrheit über das Lügen
Wells, Benedict -- Vom Ende der Einsamkeit 
Westover, Tara -- Befreit (Wie Bildung mir die Welt erschloss)
Whitehead, Colson -- Underground Railroad
Wilson, Christopher -- Guten Morgen, Genosse Elefant
Winthrop, Elizabeth H. – Mercy Seat
Wolitzer, Meg -- Das Weibliche Prinzip
Würger, Takis -- Der Club
Würger, Takis -- Stella

X


Y


Z

Zeh, Juli -- Unterleuten

Rezensionen nach Titeln

Freitag, Mai 20, 2016



A
Der Abfall der Herzen -- Thorsten Nagelschmidt
AchtNacht -- Sebastian Fitzek
Als wir unbesiegbar waren -- Alice Adams
Altes Land – Dörte Hansen
Anonym -- Poznanski/ Strobel 
Auf Null -- Catharina Junk

B
Befreit (Wie Bildung mir die Welt erschloss) -- Tara Westover
Bestseller -- Beka Adamaschwili
Bis ans Ende der Geschichte -- Jodi Picoult
Bis zum Himmel und zurück -- Catharina Junk
Bittere Wunden -- Karin Slaughter

C
Der Circle -- Dave Eggers 
Der Club -- Takis Würger
Der Club der toten Dichter -- Nancy H. Kleinbaum

D
Dann schlaf auch du -- Leila Slimani
Dunkelgrün fast schwarz -- Mareike Fallwickl

E
Einsame Schwestern – Ekaterine Togonidze
Elefant -- Martin Suter
Ellbogen -- Fatma Aydemir
Er ist wieder da -- Timur Vermes
Der erste Stein -- Carsten Jensen
Everland -- Rebecca Hunt

F
Flavia de Luce #1 -Mord im Gurkenbeet -- Alan Bradley
Fliegende Hunde -- Wlada Kolosowa
Fuchsteufelsstill -- Niah Finnik

G
Die Gabe – Naomi Alderman
George -- Alex Gino
Die Geschichte der Baltimores -- Joel Dicker
The Girls -- Emma Cline
Gott, hilf dem Kind -- Toni Morrison
Green Mile -- Stephen King
Guten Morgen, Genosse Elefant -- Christopher Wilson

H
Hangman -- Daniel P. Cole 
Harry Potter und das verwunschene Kind -- J.K. Rowling, Jack Thorne, John Tiffany
Die Hochhausspringerin -- Julia von Lucadou

I
Ich fühle was, was du nicht fühlst -- Amelie Fried
Ich gebe dir die Sonne -- Jandy Nelson 
Ich hasse Menschen -- Julius Fischer 
Illegal (Die Geschichte einer Flucht) -- Eoin Colfer & Andrew Donkin

J

K
Kleine Feuer überall -- Celeste Ng
Kleine große Schritte -- Jodi Picoult

L
Das Leben ist gut -- Alex Capus
Die letzten Tage der Nacht -- Graham Moore
Loyalitäten -- Delphine De Vigan 

M
Das Mädchen mit den roten Schuhen -- Jodi Picoult
Mein bester letzter Sommer -- Anne Freytag
Mercy Seat – Elizabeth H. Winthrop 
Mit der Faust in die Welt schlagen -- Lukas Rietzschel  
Mörder Anders und seine Freunde nebst dem ein oder anderen Feind -- Jonas Jonasson

N
Das Nest -- Cynthia D'Aprix Sweeney

O
Oxen (Das erste Opfer) -- Jens Henrik Jensen

P
Prinzessin Insomnia und der alptraumfarbene Nachtmahr (Zamonienroman #7) - Walter Moers

Q
QualityLand -- Marc-Uwe Kling

R
Ragdoll -- Daniel Cole
Das Rauschen in unseren Köpfen -- Svenja Gräfen

S
Das Scherbenhaus -- Susanne Kliem
Schindler's Liste -- Thomas Keneally
Selfies (Carl Mørck #7) -- Jussi Adler-Olsen
So, und jetzt kommst du -- Arno Frank
Solange wir lügen -- E. Lockhart
Sommernachtsreigen – Anna Herzig
Sophia, der Tod und Ich -- Thees Uhlmann
Die Stadt der träumenden Bücher (Comic) Teil 1 - Buchhaim -- Walter Moers & Florian Biege
Die Stadt der träumenden Bücher (Comic) Teil 2 - Katakomben -- Walter Moers & Florian Biege
Stalins Kühe -- Sofi Oksanen
Stella -- Takis Würger
Swing Time -- Zadie Smith

T
Der Tätowierer von Auschwitz -- Heather Morris
Die Terranauten -- T. C. Boyle 
The Hate U Give -- Angie Thomas
Totenfang (David Hunter #5)-- Simon Beckett

U
Die Ungehörigkeit des Glücks -- Jenny Downham
Underground Railroad -- Colson Whitehead 
Und es schmilzt -- Lize Spit 
Und morgen werde ich dich vermissen -- Heine Bakkeid
Unschuldig (Pretty Little Liars 1) -- Sara Shepard
Uns gehört die Nacht -- Jardine Libaire
Unter der Drachenwand -- Arno Geiger
Unterleuten -- Juli Zeh
Unterwerfung -- Michel Houellebecq

V
Die Vermessung der Welt -- Daniel Kehlmann
Veronika beschließt zu sterben -- Paulo Coelho
Vom Ende der Einsamkeit -- Benedict Wells
Vox – Christina Dalcher 


W
Die Wahrheit über das Lügen -- Benedict Wells 
Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert -- Joel Dicker
Was ich euch nicht erzählte -- Celeste Ng
Das weibliche Prinzip -- Meg Wolitzer
Das weiße Schloss -- Christian Dittloff
Wenn du mich siehst -- Nicholas Sparks
Wer die Nachtigall stört -- Harper Lee
Wir sehen uns am Meer -- Dorit Rabinyan 
Woman in cabin 10 -- Ruth Ware

Z
Der Zopf – Laetitia Colombani

Zahlen etc 
166 Tage im All -- Alexander Gerst

Buchreihen

Montag, Mai 16, 2016

Meine Buchreihen

Hier schreibe ich mal ein paar Buchreihen auf, die ich angefangen (oder auch schon beendet) habe und die mir gut gefallen haben. 
Ich werde diese Liste natürlich immer aktualisieren, wenn ich wieder ein Buch gelesen habe, ein neues Buch einer Reihe erscheint oder ich eine neue gute Serie entdecke. 
Habt ihr gute Buchreihen gelesen, die hier fehlen? Lasst mir gerne Tipps und Anregungen in den Kommentaren da :) 

Ich lese gerne Reihen, weil man dann länger mit den Charakteren zusammen durch deren Welten reisen kann und gut ihre Entwicklung mitverfolgen kann. Harry, Ron und Hermine zu Beispiel haben mich meine ganze Kindheit und Jugend über begleitet, und tun das auch jetzt noch! 



J.K. Rowling - Harry Potter
  1. Der Stein der Weisen 
  2. Die Kammer des Schreckens 
  3. Der Gefangene von Askaban 
  4. Der Feuerkelch
  5. Der Orden des Phönix 
  6. Der Halbblutprinz 
  7. Die Heiligtümer des Todes 

     8. Das verwunschene Kind  --> zur Rezension


Jugendbücher


Cornelia Funke - Tinten- Trilogie 
  1. Tintenherz
  2. Tintenblut
  3. Tintentod 


Cassandra Clare - Chroniken der Unterwelt 
  1. City of Bones 
  2. City of Ashes
  3. City of Glas 
  4. City of Fallen Angels 
  5. City of Lost Souls 
  6. City of Heavenly Fire 


Stephenie Meyer - Twilight Saga 
  1. Twilight - Biss zum Morgengrauen 
  2. New Moon - Biss zur Mittagsstunde 
  3. Eclipse - Biss zum Abendrot 
  4. Breaking dawn - Biss zum Ende der Nacht 


Suzanne Collins  - Die Tribute von Panem Trilogie
  1. Tödliche Spiele
  2. Gefährliche Liebe
  3. Flammender Zorn



Krimis/ Thriller 


Linda Castillo - Kate Burkholder 
  1.  Die Zahl der Toten 
  2. Blutige Stille
  3. Wenn die Nacht verstummt
  4. Tödliche Wut
  5. Teuflisches Spiel
  6. Mörderische Angst
  7. Grausame Nacht 


Jussi Adler-Ohlsen - Carl Mørck, Sonderdezernat Q
  1. Erbarmen 
  2. Schändung 
  3. Erlösung 
  4. Verachtung 
  5. Erwartung
  6. Verheißung 


Jo Nesbø - Harry Hole 
  1. Der Fledermausmann 
  2. Kakerlaken
  3. Rotkelchen 
  4. Die Fährte
  5. Das fünfte Zeichen 
  6. Der Erlöser
  7. Schneemann
  8. Leopard
  9. Die Larve 
  10. Koma 


Camilla Läckberg - Erica Falck
  1. Die Eisprinzessin schläft 
  2. Der Prediger von Fjällbacka 
  3. Die Töchter der Kälte 
  4. Die Totgesagten 
  5. Engel aus Eis
  6. Meerjungfau
  7. Der Leuchtturmwärter
  8. Die Engelmacherin 
  9. Die Schneelöwin 


Stieg Larsson - Millennium
  1. Verblendung 
  2. Verdammnis
  3. Vergebung 
     4. Verschwörung (David Lagercrantz)


Simon Beckett - David Hunter 

  1. Die Chemie des Todes 
  2. Kalte Asche 
  3. Leichenblässe
  4. Verwesung 
  5. Totenfang 

Colin Cotterill - Dr. Siri
  1. Dr. Siri und seine Toten 
  2. Dr. Siri sieht Gespenster 
  3. Totentanz für Dr. Siri
  4. Briefe an einen Blinden 
  5. Der Tote im Eisfach
  6. Der fröhliche Frauenhasser
  7. Grabgesang für Dr. Siri
  8. Dr. Siri und der explodierende Drache 
  9. Dr. Siri und die Geistesfrau

#lovelybox

Mittwoch, Mai 11, 2016

Gestern ist dann also meine schon sehnlichst erwartete #Lovelybox angekommen. Ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind. Pakete auszupacken ist auch echt eine der schönsten Sachen der Welt, oder wie sehr ihr das? Und wenn es dann auch noch Bücherpost ist... Hach!


Aber was ist denn eigentlich eine Lovelybox?


#Lovelybox ist eine wunderbare Aktion von Lovelybooks. Dabei können Leser Themenvorschläge einsenden. Aus diesen Vorschlägen wird dann einer ausgewählt und dazu eine Buchbox mit 3 Büchern zusammengestellt. Das Thema wird immer bekanntgegeben, die ausgewählten Bücher aber bleiben geheim, bis man seine eigene Box in den Händen hält. Ja, und für diese Überraschungsbox kann man sich dann bei Lovelybooks bewerben und mit etwas Glück bekommt man drei schöne Bücher und viele vergnügliche Lesestunden geschenkt.
Für noch mehr Infos schaut euch dieses Infovideo an :) 

Schon drei mal hat es eine Lovelybox Verlosung gegeben, und nachdem ich die ersten beiden Runden leider verpasst habe, musste ich mich natürlich gleich für diesen Monat bewerben.
Und dann kam auch schon die Nachricht: Sie haben gewonnen! 

Das Thema dieses Mal war: "Das Gute liegt so nah - deutschsprachige Autoren warten darauf, von dir entdeckt zu werden". 

Die Lovelybox ist wunderhübsch und sehr liebevoll verpackt. Zunächst kam ein Brief zum Vorschein, dann die drei Bücher und drei schöne LovelyBooks Lesezeichen.





Die drei Bücher sind:
"Romeo & Romy" von Andreas Izquierdo
"Wenn's brennt" von Stephan Reich
"Wüste Welt" von Wolfgang Popp




Die Rezensionen dazu werden dann natürlich auf meinem Blog zu finden sein. Aber das wird wohl noch ein Weilchen dauern, weil mein SuB mal wieder überwältigende Ausmaße angenommen hat... Ich weiß auch gar nicht, wie das passieren konnte. Ich bin unschuldig, bestimmt! 


Ja, also das zu meiner #lovelybox. Ich hab mich auf jede Fall riesig gefreut und finde die Aktion echt super. 

Rezension

Rezension: "Sophia, der Tod und ich" von Thees Uhlmann

Montag, Mai 09, 2016

Verlag: KiWi
Seiten: 320
Preis: 18,99€ (Hardcover), 16,99€ (eBook) 

Bewertung: 5 Sterne 


Kurzmeinung

Jetzt schon ein Monatshighlight. Das Buch wird mich so schnell nicht wieder loslassen. 
Es ist eine Hommage an das Leben und bringt einen mit einem Schmunzeln dazu, seine eigene Einstellung neu zu überdenken. Und wer hätte schon gedacht, dass einen ein Buch über den Tod mehr als einmal laut zum Lachen bringen kann? 


Klappentext:

Wie kaputt muss man sein, um bei jemandem an der Tür zu klingeln und zu behaupten, man sei der Tod? Was wie ein schlechter Scherz beginnt, ist der Auftakt zu einem hinreißenden, nicht enden wollenden Wortgefecht zwischen dem Tod und dem Erzähler, in dem es um Liebe, Freundschaft und Glauben, um den Lakritzgeschmack von Asphalt und das depressive Jobprofil des Todes geht. Gemeinsam machen sich die beiden auf den Weg zur Mutter und zu Johnny, dem kleinen Sohn des Erzählers, den er seit Ewigkeiten nicht gesehen hat. Mit dabei: Sophia, die ruppig-souveräne und weise Exfreundin. Es ist eine Reise zwischen Himmel und Hölle, die geprägt ist von der Tollpatschigkeit, mit der sich der Tod begeistert durch die Welt der Lebenden bewegt, und Fragen aufwirft wie: Muss der Tod eigentlich pinkeln? Und wenn ja, wie macht er das? Und es geht um die große Frage, was denn besser ist, »to burn out or to fade away«?


Zum Buch

Zu Beginn des Buches klingelt wie gesagt der Tod bei unserem namenlosen Protagonisten und eigentlich sollte dieser dann nur noch 3 Minuten zu leben haben. Doch dann passiert etwas im großen Leben-Tod-Gefüge und der Protagonist darf noch eine Weile auf der Erde wandeln, allerdings nur mit dem Tod zusammen. Denn anscheinend gibt es einen neuen Bewerber für den Job des Todes und der aktuelle Tod muss den Bewerber im Kampf besiegen. Aber dazu später mehr. 
In dem Moment, in dem der Protagonist eigentlich sterben sollte, klingelt dann auch noch seine Ex- Freundin Sophia an der Tür und das bringt dann erst recht alles durcheinander. Und weil der Tod nun mal der Tod ist, muss Sophia jetzt mit ihrem sterbenden Ex-Freund und dem Sensenmann zusammenbleiben, ob sie will oder nicht. 
Dieses ungleiche Trio tritt nun eine Reise zur Mutter des Protagonisten an, um dann mit ihr zusammen bis in den Süden Deutschlands zu fahren, um den Sohn des Protagonisten vor dem neuen Tod zu retten, und damit der Protagonist seinen Johnny noch ein letztes Mal sehen kann. 

Und auf dieser Reise passiert unglaublich viel. Erzählt werden liebevoll einzelne Episoden, schöne Anekdoten, die sich aber mühelos in den Gesamtverlauf der Geschichte zusammenfügen. 
Der Protagonist realisiert erst jetzt, da er mit dem Tod konfrontiert ist, dass die letzten Jahre seines Lebens eigentlich nur so an ihm vorübergezogen sind. Er kam mir etwas "lebensmüde" vor, war nicht mehr begeistert vom Leben. Ganz anders der Tod. Dieser darf sonst immer nur 3 Minuten auf der Erde sein, bis er seinen Kandidaten auf "die andere Seite" bringen muss. Und nun ist er plötzlich mehrere Tag auf der Erde und kann sich für alles begeistern. Er erlebt viele erste Male, so zum Beispiel seine ersten Nudeln, seinen ersten Rausch, die erste Bahnfahrt und vieles mehr. Und alles kann ihn in Staunen versetzt und bringt ihm Freude. Und es ist unter anderem das Beobachten dieser Freude, die den Protagonisten aus seiner Lethargie erwachen lässt. Und das Gefühl, alles zum letzen Mal zu machen, verleiht den Situationen eine besondere Bedeutung und Tiefe. Es bringt ihn dazu, seine Entscheidungen, seine Beziehung zu ihm wichtigen Menschen zu überdenken und zu ändern. Und diese Entwicklung und Erkenntnis des Protagonisten mitzuverfolgen ist einerseits wunderschön und andererseits so traurig, weil es ja eigentlich zu spät ist. Aber ist es für solche Gedanken eigentlich je zu spät? 



Meinung

Wow, was für ein Buch. Es ist jetzt schon mein Monatshighlight. Ich muss sagen, es hat ein kleines bisschen gedauert, bis wir warm miteinander geworden sind, aber dann war es eine große Liebe. 
Wie Thees Uhlmann es schafft, die großen Fragen um Leben, Liebe und Tod mit einfachen Worten und Metaphern wie aus dem Alltag zu beschreiben, ist einfach großartig. Oft ist es vorgekommen, dass ich einen Satz das erste mal gelesen habe und es klang, wie ein ganz normaler Satz. Und wenn man ihn dann noch mal liest, merkt man, wie viel eigentlich dahinter steckt und wie Uhlmann es schafft, dass einem diese schlichten Sätze den ganzen Tag im Kopf bleiben und einen beschäftigen. 
Und das war es auch, was mir an dem Buch am besten gefallen hat und mich am meisten bewegt hat. Das hier die ganz großen Fragen behandelt werden. Was macht das Leben lebenswert? Wie verbringe ich die Zeit, die mir auf dieser Erde bleibt? Welche Menschen möchte ich in dieser Zeit um mich haben und wie behandele ich sie? Und um uns darüber nachdenken zu lassen braucht Thees Uhrmann keine hochtrabende, philosophische, schwere Sprache. Er schreibt im klaren, direkten norddeutschen Schnack und ist ganz nah am Alltag. Er hat in seinen Beschreibungen ein gutes Auge fürs Detail und lässt so Szenen vor dem inneren Auge entstehen, die so, oder so ähnlich wohl jeder kennt. 
Für mich ist "Sophia, der Tod und ich" ein Buch, dass ich auf jeden Fall noch mehrere Male lesen werde, und wahrscheinlich immer wieder neue Perlen entdecken kann. Und am Liebsten würde ich gleich eine ganze Liste von Zitaten rausschreiben, über die ich dann erstmal eine ganze Weile nachdenken müsste. 




Lieblingszitat:

Er: „Warum lieben die Menschen eine Blumenwiese?“
Ich: „Weil sie so schön bunt ist.“
Er: „Nein, weil sie nur vier Wochen lang so schön bunt ist. Und dann wird sie gelb, und dann ist sie tot. Ohne mich wäre es einfach nur eine Fläche mit bunten Punkten. Ich mache den ganzen Kram hier zu dem, was er ist. Ich bin der Grund, warum ihr morgens aufsteht. Ich bin die Angst, die euch lieben lässt. Ich bin das Ticken in eurem Kopf. Alles, was ihr am Leben liebt, bekommt durch mich erst seine Form. Die Angst, etwas zu verpassen. Was willst du verpassen, wenn du es immer nachholen kannst?“

(S. 248)

Rezension

Rezension: Schindlers Liste von Thomas Keneally

Freitag, Mai 06, 2016

"Wer auch nur ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt" -Vers aus dem Talmud 




Kurzmeinung: 

Gehört eindeutig in die Kategorie "Sollte man gelesen haben". Ein sehr wichtiges Thema, dass man nicht vergessen sollte, ist hier sehr gut aufgearbeitet, ohne zu beschönigen aber auch ohne zu sehr emotional zu werden.

Bewertung: 5 von 5 Sternen

Klappentext:

Oskar Schindler. Deutscher Industrieller, Geschäftsmann mit List und Verstand - ein Held ohne Heiligenschein. Er lebt in der Erinnerung von 1300 jüdischen Arbeitern, die Polens Konzentrationslager verlassen konnten, weil er eine Besessener war, ein Mann, der bereit war, für eine waghalsige phantastische Rettungsaktion alles zu riskieren. 

Inhalt:

Oskar Schindler, Bonvivant, Spekulant und Charmeur, ein Industriellensohn aus Mähren, Liebhaber schöner Frauen, brillanter Geschäftsmann, Parteimitglied, gut aussehender blonder Deutscher - dieser Mann übernimmt 1939 in Krakau eine "arisierte" Emailfabrik. Seine Arbeiter sind Juden, sie haben es gut bei ihm. Binnen kurzem ist Schindler mit jedem wichtigen Nazi in Krakau "befreundet", er macht grosszügige Geschenke, arrangiert ausschweifende Feste, besticht, wo es sich lohnt. 1942, bei der Auflösung des Krakauer Ghettos, sieht er mit an, wie Juden zusammengetrieben und auf der Strasse erschossen werden. Er sagt später dazu: "Seit damals musste jedem denkenden Menschen klar sein, was geschehen würde. Und ich nahm mir fest vor, das zu verhindern." Schindler verhindert es in den nächsten Jahren mit allen Mitteln. Er wird zur Hoffnung vieler, die vor allem unter der unglaublichen Willkür des KZ- Kommandanten Göth leiden. Und wenn er auch gegen den organisierten Massenmord nichts tun kann, so schafft er es doch, Personen, die er irgendwie für seinen Betrieb reklamieren kann, noch aus den Transportzügen und den Todeszellen der KZs herauszuholen. Ende 1944 scheint dies alles zusammenzubrechen. Sämtliche Lager um Krakau sollen aufgelöst, ihre Insassen nach Auschwitz gebracht werden. Und noch einmal hat Schindler Erfolg. Er bekommt die Genehmigung, seine Fabrik und seine Arbeiter nach Brünnlitz in Mähren überzusiedeln. Über tausend Juden stehen auf der Liste, sie entgehen dem sicheren Tod. Die Geretteten schmieden ihm aus eigenem Zahngold einen Ring, in den sie den Talmud-Spruch eingravieren: "Wer ein einziges Leben rettet, der rettet die ganze Welt."

Meine Meinung:

Wow, was für ein Buch. Es hat mich wirklich sehr bewegt und ich konnte davon nicht zu viel am Stück lesen, musste immer mal wieder Pausen machen und etwas anderes lesen.

Es ist auf jeden Fall ein besonderes Buch. Ich hab schon einiges über die NS Zeit gelesen. An diesem Buch hat mir besonders gefallen, dass es eine gewisse Distanz zu den Ereignissen bewahrt, was es ein bisschen erträglicher macht, darüber zu lesen. Generell hat es eigentlich mehr die Form eines historischen Berichts. Es werden viele Zahlen und Fakten genannt und man erfährt einiges an Hintergrundwissen. Das Buch beruht auf Interviews, offiziellen Dokumenten und den Berichten der Zeitzeugen. Es ist untergliedert in viele kleine Episoden, wenn die verschiedenen Personen ihre Begegnungen mit Schindler schildern. Dennoch liest es sich flüssig und Keneally schafft es gut, einen Bogen zu spannen und die einzelnen Berichte gut zu verbinden. Durch diese Form des Schreibens entsteht einerseits der Eindruck des Glaubhaften, andererseits aber schafft es die erwähnte Distanz zum Geschehen. Das habe ich als sehr angenehm empfunden. In anderen Romanen über die NS- Zeit baut man eine enge emotionale Beziehung zu den Protagonisten auf, was besonders bei diesem Thema dann sehr belastend sein kann. Ich finde, das Thema ist schon aufwühlend genug, ohne das dies durch besonders emotionale Schreibstile verstärkt werden müsste.


Ich wusste vorher nicht sehr viel über Schindler und hatte ihn so als klassischen "Helden" abgespeichert.

Zitat: "Dieser Bericht möchte vermeiden, aus dem lebenslustigen Schindler einen Heiligen zu machen" (S.301) Und das ist auch gelungen. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Schindler auch Parteimitglied war und ein großes Hakenkreuz am Kragen trug. Auch stellt das Buch klar, dass Schindler am Anfang mit seiner Fabrik große Gewinne machen konnte, dadurch, dass die Juden dort wie Sklaven arbeiteten.

Aber es wird auch klar, dass selbst Schindler als Parteimitglied vorher keine Vorstellung von dem Ausmaß des Grauens und der Gewalt hatte. Heute liest man von KZs und Vernichtungsanlagen als Tatsachen, aber damals waren solche grauenvollen Dinge sich bestimmt nur schwer vorzustellen. Es kommt dann zu dem sehr schicksalhaften Moment, wo Schindler eine willkürliche Erschießung der Juden im Krakauer Ghetto beobachtet. 


"Seit damals musste jedem denkenden Menschen klar sein, was geschehen würde. Und ich nahm mir fest vor, das zu verhindern, soweit es in meiner Macht stand."

Und was er danach alles für "seine Juden" getan hat, ist wirklich großartig. Den Parteileuten gegenüber brachte er zwar immer das Argument, er brauche ja seine ausgebildeten Arbeiter, um Waffen für die Wehrmacht herzustellen, doch eigentlich ging es ihm nur darum, möglichst viele Leben zu retten.

Wie sehr er sich von jedem Profit- Gedanken gelöst hatte ist deutlich daran zu sehen, dass seine letzte Fabrik eigentlich nur zum Schein Fabrik war, aber eigentlich ein sicheres Lager für seine jüdischen Arbeiter. Die Fabrik produzierte nämlich kaum etwas, und wenn, dann nur mangelhafte Ware. 

 "Jetzt weiß ich, dass mit meinen Granaten kein armes Schwein ins Jenseits befördert wird" (Schindler, S. 294)


Einen interessanten Aspekt, über den ich vorher nie nachgedacht hatte fand ich auch, dass die Massenvernichtung nicht nur aus moralischen Gründen kaum zu glauben war, sondern weil es auch aus kriegsführerischer Sicht völlig irrational war. In Kriegszeiten dringen an der Front benötigte junge Männer, Waffen, Bahnwagons etc. zu verwenden, um einen unbewaffneten und ungefährlichen "Feind" zu bekämpfen. Aber wie verquer diese Logik der SS Leute war, kommt in dem Buch an vielen Stellen deutlich zutage. Zitat: 

"Den meisten [Juden] bedeutet der Stacheldraht nur ein Requisit, anhand dessen sie sich überzeugen konnten, dass sie gegen ihren Willen hier [im Lager] waren" (S.145) 

Oder als Göth schildert, wie er sich nach der Erschießung einer Jüdin beschwingt fühlt. 

"Das dies eine krankhafte Reaktion war, hätte er nicht geglaubt. Er meinte, so fühle man sich nun mal nach einer rechtschaffenen Tat." (S.149)

Auch die Grausamkeit des Machtmissbrauch, der oft unerwartet an so große Macht gekommenen jungen Männer wird deutlich.

Was mich auch sehr schockiert hat ist die Tatsache, dass kurz vor Kriegsende, als die Niederlage schon abzusehen war, die SS nicht etwa ihre grausamen Taten eingestellt haben, sondern im Gegenteil besonders viel gemordet haben und Beweise vernichteten, indem sie Leichen verbrannten.

Wie sehr waren die SS Leute in ihrem Wahn, dass sie in Schindler keinen Helden sahen, sondern einen braven Parteigenossen, der unschuldig vom "jüdischen Virus" befallen war - einer Mischung aus Bazillen und Hexerei.

Auch über das Schicksal der Juden ist mir wieder viel bewusst geworden. Was sie für unvorstellbare Grausamkeiten erlebt haben. Die absolute Hilflosigkeit, wenn man sich an keine Regeln halten kann, nichts Schutz bietet und man sich einfach willkürlichen Tötungen gegenübersieht.

 "Wer beim Appell aufgerufen wurde, wusste nicht, was er zu erwarten hatte - eine Brotration oder eine Kugel" (S.301)

Das Leben in den Lagern, dass man eigentlich gar nicht Leben nennen kann... 

"Hier [in Ausschwitz] war die Moral nicht nur außer Kraft gesetzt, sie war förmlich umgekehrt worden. [...] wo Wörter das Gegenteil dessen bedeuten, was sie ausdrückten. Die Keller hießen Desinfektionsräume, die Gaskammern Bäder [...]" (S. 273).

Und wie im schrecklichen Lager- Alltag kaum für zwischenmenschliche Regungen Platz ist. 

"Wer denkt schon an Komplimente, wenn die Läuse in Scham- und Achselhaaren kribbeln? Man machte kurzen Prozess, das galt für die Frauen nicht weniger als für die Männer" (S. 202)

Unvorstellbar, wie das erlebte die Überlebenden verändert haben muss. Selbst nach der Befreiung haben viele Juden die Lager nicht verlassen mögen. 

"Was für eine Gedanke - einfach zum Tor hinaus und nach Brünstig einkaufen gehen. Nicht wenige waren unfähig, diesen Gedanken zu fassen" (S. 330) 


Insgesamt bietet das Buch auf jeden Fall sehr viel Stoff zum Nachdenken. Da sind die großen Fragen um Moral, Schuld, Vergebung, Rache.

In seiner Abschiedsrede an die Juden in seinem Lager ruft Schindler sie dazu auf, zwischen Schuldlosen und Schuldbeladenen zu unterscheiden. Sie sollen nicht alle bestrafen, für etwas, was eine kleine Personengruppe im Namen des deutschen Volkes getan habe. Viele Deutsche seien nicht damit einverstanden gewesen oder haben gar nichts davon gewusst.
Und auch das natürlich wieder ein schwieriges Thema, über das man viel nachdenken und diskutieren kann.

Womit ich mich auch länger beschäftigt habe, ist die Frage nach Pragmatismus versus Idealismus. Was ist "besser": Dem Regime offen seine Verachtung zu zeigen und dafür dann vielleicht erschossen zu werden, ohne ein einziges Leben gerettet zu haben? Oder wie Schindler als Parteimitglied mit den SS Leuten lieb Kind zu sein, mit Ihnen zu trinken, ihnen Geschenke zu machen und dafür mehr als 1000 Leben zu retten? 

"An dem jeweiligen Charakter dieser beiden Männer [Schindler und dem SS Mann Bosko] gemessen, war der Abscheu, den sie gegen das System empfanden gleich groß, auch wenn Bosko ihn zeigte, indem er die Uniform ablegte und Schindler, indem er sein Parteiabzeichen ansteckte um Göth Cognac zu bringen." (S. 187)

Fazit:

Ich kann die Lektüre nur jedem empfehlen. Ich finde es sehr wichtig, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Mit all dem Wissen, was wir über diese Zeit haben, ist es mir unbegreiflich, wie es in Europa überhaupt rechtsgerichtete Parteien in Parlamenten geben kann. Und leider ist diese Problematik ja im Moment wieder sehr aktuell. Meiner Meinung nach, sollte man nie aufhören, die NS Zeit aufzuarbeiten und darüber zu lesen, damit wir aus diesem schrecklichen Abschnitt der Geschichte lernen können.

Über mich


Hallo, ich bin Julia, 28, und der Bücherwurm hinter dem Blog Leselust.
Seit 2016 blogge ich hier über Bücher, Literaturevents und was mich sonst so beschäftigt.
Ich liebe Bücher, Kaffee, das Meer und Musik.
Wenn ihr mehr über mich wissen wollt, dann schaut bei "Über mich" vorbei oder schreibt mir auch gern. Ich habe immer ein offenes Ohr für euch.