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Wie versprochen gibt es heute den zweiten Teil der spannendsten Titel aus den Frühjahrsprogrammen der Verlage. Ich habe in den Vorschauen geblättert und so ist die Liste meiner Favoriten der Neuerscheinungen im Februar 2020 –Teil 2 entstanden.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.
Langsam werden die Tage wieder länger, und ganz, ganz langsam kann ich auch schon den Frühling erahnen. Passend dazu gibt es in den Frühjahrsprogrammen der Verlage spannende Titel. Ich habe wie immer ein bisschen in den Vorschauen gestöbert und präsentiere euch neue interessante Bücher. Heute gibt es eine Liste meiner Favoriten der Neuerscheinungen im Februar 2020.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.
Nun ist auch schon der Januar und damit der erste Monat im neuen Jahr schon wieder rum. Endlich werden die Tage wieder länger. Und gefühlt bringt das für mich auch mehr Zeit zum Lesen.
Was macht der SuB
Im Januar sind 4 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich ebenfalls 4. Das macht insgesamt -/+0 für den SuB.Gelesene Bücher
Die Challenge geht über das ganze Jahr und in dieser Zeit wollen wir zusammen unseren SuB (Stapel ungelesener Bücher) reduzieren. Im Dezember sind wegen meinem Geburtstag und Weihnachten einige neue Bücher zu meinem SuB dazugekommen. Und obwohl ich es sehr gern mag, eine gewisse Auswahl in meinem Regal zu haben, möchte ich die Anzahl der ungelesenen Bücher ein bisschen reduzieren. Und was wäre da besser geeignet, als eine gemeinsame Challenge?! Denn gemeinsam geht doch alles leichter!
Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf. Ich bin mir zwar ziemlich sicher, dass trotzdem neue Bücher bei mir einziehen werden und das ich nicht zu allen Aufgaben etwas lesen werde, aber wie heißt es so schön: dabeisein ist alles! :)
Kurzmeinung:
"Von Unten" von Daria Bodganska ist ein Comic, mit dem ich wegen des Letterings und des Zeichenstils einige Startschwierigkeiten hatte. Doch nach dem ich mich daran gewöhnt hatte, wurde ich mit einer sehr interessanten Geschichte belohnt, die Einblicke in das Leben von Migrant:innen in Schweden und ihre teils prekären Arbeitsverhältnisse liefert.Klappentext:
Auf der Suche nach einem Neustart zieht es die Mittzwanzigerin Daria ins schwedische Malmö. Dort findet sie, wie auch in Polen, Arbeitsverhältnisse vor, in denen gerade Migrant*innen illegal beschäftigt und massiv ausgebeutet werden. Mit Hilfe der Journalistin Johanna und der Unterstützung einer Gewerkschaft beginnt sie, aktiv zu werden und sich zu organisieren. Sie begreift sich als Teil eines politischen Arbeitskampfes.Von Unten ist eine autobiografische Erzählung über persönliche und politische Kämpfe und eine humorvolle wie universelle Geschichte über das Ankommen in einem neuen Land. Daria Bogdańska schildert die prekäre Lage einer Generation ohne sichere Jobs, das Leben in der Malmöer Underground-Szene und ihre Sehnsucht nach Liebe, Gerechtigkeit und einem Zuhause.
Aber natürlich gab es im letzten Jahr auch Bücher, die mich enttäuscht haben.
Meine Flops des Jahres 2019
- Ostfriesengrab – Klaus-Peter Wolf
- Winter-Kartoffe-Knödel – Rita Falk
- Die Unsterblichen – Chloe Benjamin
- Das Verschwinden der Stephanie Mailer – Joel Dicker
- Das Licht – T.C. Boyle
- Das Leben ist eins der Härtesten – Giulia Becker
- Die Lichter unter uns – Verena Carl
- Cat Person – Kristen Roupenian
Die lange Reise (Tagebuch einer Astronautin) - Samantha Cristoforetti [Rezension]
Montag, Januar 13, 2020
Kurzmeinung:
In "Die lange Reise – Tagebuch einer Astronautin" gibt die ESA Astronautin Samantha Cristoforetti Einblick in einen der außergewöhnlichsten Jobs der Welt. Vom strengen Auswahlverfahrne über die anstrengende Ausbildung bis zum aufregenden Aufenthalt im All lässt uns die Autorin teilhaben. Teils etwas langatmig, aber dann auch wieder wirklich spannend und fesselnd. Klappentext:
„Ich bin für eine Weile nicht auf dem Planeten. Zurück im Mai“. Das war die Abwesenheitsnotiz von Samantha Cristoforetti, als sie 200 Tage auf der ISS verbrachte. Bis die Ingenieurin und Pilotin endlich in das Raumschiff stieg, war es ein weiter Weg, den sie mit Wissbegier, Beharrlichkeit und einer Portion Glück absolvierte – als eine von nur wenigen Frauen. Persönlich und humorvoll schildert sie ihre Erfahrungen, von den harten Astronautenlehrjahren über die Zeit im All bis hin zur Rückkehr auf die Erde. Welche Gedanken begleiten die letzten Stunden vor dem Abflug? Womit entspannt man sich nach einem langen Arbeitstag auf der Raumstation? Wie fängt man einen Raumtransporter ein? Mit einem wunderbaren Blick für die Herausforderungen und Merkwürdigkeiten des Astronautenberufs nimmt sie uns mit auf eine unvergleichliche Reise.Der Dezember und damit auch das Jahr 2019 ist schon ein paar Tage vorbei und ich schulde euch noch meinen Lesemonat. Die letzten Tage des Jahres waren bei mir so voll, dass ich es vorher nicht geschafft habe. Aber hier nun mein Monatsrückblick auf den Dezember. Der Schwerpunkt des Lesemonats lag diesmal (ungeplant) auf Comics und Graphic Novels.
Was macht der SuB
Im Dezember sind 4 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 7. Das macht insgesamt -3 für den SuB.Gelesene Bücher
Das Jahr 2019 ist vorbei und so ist es wieder einmal Zeit für mich, auf das vergangene Lesejahr zurückzublicken und meine literarischen Highlights zu küren. Die Auswahl fällt mir wie immer sehr schwer, auch wenn ich in diesem Jahr rein quantitativ nicht so viel gelesen habe und ich auch qualitativ ingesamt nicht so begeistert war. Aber zum Glück waren trotzdem ein paar ganz großartige Bücher dabei, die ich euch hier jetzt vorstelle.
Meine top ten books 2019, die Leselust Lesehighlights –die besten Bücher 2019
Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.
Kurzmeinung:
"Herz auf Eis" von Isabelle Autissier besticht durch seine psychologisch genauen Analysen und die großartige, eiskalte Atmosphäre.Klappentext:
Sie sind jung und verliebt und haben alles, was sie brauchen. Aber ihr Pariser Leben langweilt sie, also nehmen Louise und Ludovic ein Sabbatjahr und umsegeln die Welt. Bei einem Ausflug auf eine unbewohnte Insel vor Kap Hoorn reißt ein Sturm ihre Jacht und damit jegliche Verbindung zur Außenwelt mit sich fort. Was als kleiner Ausbruch aus dem Alltagsleben moderner Großstädter gedacht war, mündet urplötzlich in einen existenziellen Kampf gegen Hunger und Kälte. Nicht weniger aufreibend ist das psychologische Drama, das sich zwischen den Partnern entspinnt. Wer trägt die Schuld an der Misere? Wer behält die Nerven und trifft die richtigen Entscheidungen? Und was wird aus der Liebe, wenn es ums nackte Überleben geht? »Herz auf Eis« wagt sich an die Frage, was mit uns und unseren Beziehungen geschieht, wenn wir unsere Komfortzone verlassen.
Kurzmeinung:
Drei Wege von Julia Zejn ist einfach großartig. Drei Frauen, drei Geschichten, eine wunderschöne Graphic Novel. Mit jeweils 50 Jahren Abstand und in jeweils einer anderen Farbe wird der Lebensweg einer der drei Frauen in wunderschönen Zeichnungen dargestellt. Ganz große Leseempfehlung.Klappentext:
"Drei Wege" ist eine Graphic Novel in drei Episoden. Im zeitlichen Abstand von je 50 Jahren entfalten sich die Geschichten um Ida, Marlies und Selin, den drei jungen Protagonistinnen des Buchs.Ida lebt 1918 im letzten Jahr des ersten Weltkrieges in Berlin und ist als Dienstmädchen bei einer Ärztefamilie angestellt. Der Vater dient als Militärarzt im Krieg. Ida freundet sich mit der Mutter an, doch nach und nach zerbricht dieses Vorbild ...
Marlies, im Jahr 1968, stammt aus der Arbeiterklasse, liest viel und arbeitet in einem Café. Sie würde lieber eine Ausbildung zur Buchhändlerin machen. Im Café lernt sie Wolfgang kennen, einen jungen Literaturstudenten, der sich im Berliner SDS engagiert.
Selin lebt in der Gegenwart und hat gerade ihr Abitur geschafft. Während ihre beste Freundin Alina große Pläne hat – ein Studium in Amerika – lassen sich Selin und ihr bester Freund Finn ziellos treiben...
Kurzmeinung:
Ein toll gestalteter Comic über das Leben von Stephen Hawking. Anschaulich werden sowohl Hawkings privates Leben, als auch seine wissenschaftliche Arbeit und verschiedene Theorien und Forschungen aus der Physik dargestellt.Klappentext:
Sein Leben und sein Werk faszinieren bis heute Millionen: Stephen Hawking hat es wie niemand zuvor vermocht, unsere Phantasie über die Entstehung des Universums und über unseren Platz darin zu entflammen. Sein Erfolg war so außergewöhnlich wie seine persönliche Geschichte. Die preisgekrönten Autoren dieser Graphic Novel erzählen diese Lebensgeschichte noch einmal neu: In ihrer brillant gezeichneten Bildergeschichte bringen sie uns das Menschheitsgenie nahe. Ottaviani und Myrick haben jahrelang recherchiert und die Originalschauplätze besucht und gezeichnet. Dies ist ein Buch für junge und erwachsene Leser, für alle, die den großen Menschen und Wissenschaftler in einer neuen Perspektive kennen lernen möchten.Happy Adventszeit für alle, die sie feiern. Der November ist vorbei und es zeichnet sich immer stärker ab, dass 2019 ein schwaches Lesejahr für mich wird –zumindest quantitativ. Bisher habe ich in diesem Jahr 43 Bücher gelesen und bleibe damit weit hinter meinen über Hundert Büchern in 2018 zurück. Aber neben Uniabschluss, Umzug und neuem Job blieb nicht so viel Zeit für Anderes und ich musste meinen Leserhythmus im neuen Arbeitsalltag erstmal wieder finden. Und das ist auch vollkommen ok so. Schade finde ich es nur für die vielen tollen Bücher, die ich nun dieses Jahr nicht habe lesen können.
Kurzmeinung:
"Die Zeuginnen" von Margaret Atwood ist eine spannende Geschichte, eine interessante Dystopie und eine sehr gelungene Fortsetzung des großartigen Romans "Der Report der Magd".Klappentext:
»Und so steige ich hinauf, in die Dunkelheit dort drinnen oder ins Licht.« - Als am Ende vom »Report der Magd« die Tür des Lieferwagens und damit auch die Tür von Desfreds »Report« zuschlug, blieb ihr Schicksal für uns Leser ungewiss. Was erwartete sie: Freiheit? Gefängnis? Der Tod? Das Warten hat ein Ende! Mit »Die Zeuginnen« nimmt Margaret Atwood den Faden der Erzählung fünfzehn Jahre später wieder auf, in Form dreier explosiver Zeugenaussagen von drei Erzählerinnen aus dem totalitären Schreckensstaat Gilead. »Liebe Leserinnen und Leser, die Inspiration zu diesem Buch war all das, was Sie mich zum Staat Gilead und seine Beschaffenheit gefragt haben. Naja, fast jedenfalls.Die andere Inspirationsquelle ist die Welt, in der wir leben.«Herr Sonneborn geht nach Brüssel – Martin Sonneborn [Rezension]
Sonntag, November 17, 2019
Kurzmeinung:
"Herr Sonneborn geht nach Brüssel" ist ein wirklich unterhaltsames Sachbuch, welches den Leser*innen auf humorvolle Weise näher bringt, wie das europäische Parlament funktioniert und was hinter den Kulissen abläuft. Eines meiner Highlights in diesem Jahr!Klappentext:
Endlich verstehen, wie in Europa Politik gemacht wird.Das Abenteuer beginnt im Frühjahr 2014. Unerwartet wird der ehemalige Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn ins EU-Parlament gewählt – als einziger Abgeordneter seiner Partei (Die Partei). Und da er schon mal da ist, beschließt er rauszufinden: Wie funktioniert Europa?
Am Anfang ist es wie eine Klassenfahrt für Erwachsene. Europäer mit 24 verschiedenen Muttersprachen treffen aufeinander. Sie kennen sich nicht, sollen aber gemeinsam Politik machen. Und es werden wilde Jahre: Es geht um die Vergrößerung der EU, den Brexit, Datenschutzrichtlinien, die Katalonienkrise und die Beziehungen zu den USA und zu Russland. Politik wird von Menschen gemacht. Von den Fraktionslosen wie dem polnischen Monarchisten, der das Frauenwahlrecht wieder abschaffen will, und Alessandra Mussolini, der Enkelin des Duce, die über Berlusconis legendäre Po-Liste ins Parlament gekommen ist, genauso wie von den Mitgliedern der großen Parteien.
Es ist November und zu dieser Zeit im Jahr gibt es immer ein Highlight für uns Bücherwürmer: den Lovelybooks Leserpreis.
Und nun ist es mal wieder so weit. Wir Leser*innen sind gefragt, unsere Lieblingsbücher des Jahres zu nominieren.
Schon zum elften Mal veranstaltet die Buchcommunity Lovelybooks diese Aktion, bei der Leser*innen ihre Lieblingsbücher in 16 verschiedenen Kategorien nominieren können. Einzige Voraussetzung: das Buch muss zwischen November 2018 und Oktober 2019 erschienen sein.
Die Nominierungsphase läuft vom 4. bis zum 14. November.
In der Abstimmungsphase kann man dann vom 18. bis 26. November in jeder Kategorie aus den 35 meist genannten Büchern seine drei Favoriten auswählen, die den Leserpreis 2019 gewinnen sollen.
Die Gewinner werden am 28. November bekanntgegeben.
Kurzmeinung:
Fake von Frank Rudkoffsky ist eine wirklich großartige Geschichte. Interessante und authentische Charaktere, viele aktuelle Themen und insgesamt einfach echt gut erzählt. Ich habe jede Seite dieses Buches genossen und ich kann jetzt schon sagen, dass es eines meiner Jahreshighlights 2019 ist! Einziger kleiner Kritikpunkt: das die Geschichte nicht länger war. Ich hätte gern noch viel länger die Entwicklung von Jan und Sophia verfolgt.Klappentext:
Sophia und Jan sind jung und einigermaßen glücklich: Sie klettert steil die Karriereleiter bei Daimler hoch, er versucht sich als Journalist bei der Lokalzeitung. Dann bekommen sie ein Baby. Sie bleibt zu Hause und hütet das Kind, er kämpft um eine Festeinstellung in der Redaktion. Während Jan sich zunehmend exzessiv beim Joggen abreagiert, und das Baby einfach nicht aufhört zu schreien, gerät Sophia in einen immer größeren Taumel aus Frustration und Hilflosigkeit. Bis sie schließlich ein Ventil für ihren Frust findet: das Internet! Hier entlädt die ach so korrekte Vorzeigefrau alle Wut, und beleidigt im stillen Kämmerchen schamlos drauf los. Was sie nicht ahnt: Auch Jan hütet ein großes Geheimnis und fürchtet um seine Karriere. Sein größter journalistischer Erfolg basiert auf einer Lüge, die nun im Netz aufgedeckt zu werden droht. Beide verlieren unter dem Druck, sich zugleich im Job und Familie beweisen zu müssen, ihren moralischen Kompass. Ihre Lügen haben jedoch mehr miteinander zu tun, als sie denken...Happy Halloween und Happy Reformationstag. Ich habe heute frei und nutze die Zeit, um euch meine gelesenen Bücher im Oktober zu präsentieren. Ich bin echt ziemlich zufrieden mit meinem Lesemonat Oktober. Sowohl was Qualität als auch was Quantität angeht kann ich nicht klagen, ich habe viel vom SuB gelesen und wirklich tolle Geschichten genießen können.
Was macht der SuB
Im Oktober sind 6 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich 4. Das macht insgesamt +2 für den SuB. Das ist zwar kein Abbau, aber immerhin auch kein dramatischer Zuwachs. (Ja, ich rede mir das hier schön. Lasst mich! ;D)Gelesene Bücher
Kurzmeinung:
Die Geschichte war überhaupt nicht so, wie ich erwartet hatte, konnte mich auch im Großen und Ganzen trotzdem überzeugen und auf jeden Fall gut unterhalten.Klappentext:
Vier junge Visionäre gründen in Berlin ein Start-up und entwickeln zusammen eine App: das Ting, das körperbezogene Daten seiner Nutzer sammelt, auswertet und auf dieser Grundlage Handlungs- und Entscheidungsempfehlungen gibt.Das Prinzip Ting überzeugt – die App schlägt ein wie eine Bombe. Getrieben vom Erfolg entwickelt Mitgründer Linus die Möglichkeiten immer weiter, sein eigenes Leben und das der User mithilfe des Ting zu optimieren. Doch um neue Investoren für die Firma zu gewinnen, sind er und sein Team bald gezwungen, sich auf ein gefährliches Spiel einzulassen: Sie verpflichten sich vertraglich, künftig unter allen Umständen jeder Empfehlung des Ting zu gehorchen ...
Der Report der Magd (Graphic Novel) – Margaret Atwood, Renée Nault
Dienstag, Oktober 15, 2019
Kurzmeinung:
Eine unglaublich gut gelungene zeichnerische Umsetzung der Romanvorlage von Margaret Atwood. Durch den verdichteten Text und die tollen Bilder gewinnt die Geschichte eine neue Intensität, die mich den Comic hat wie im Rausch lesen lassen.Klappentext:
Desfred ist Magd in Gilead, wo Frauen weder Beruf noch Freundschaften haben, ja nicht einmal lesen dürfen. Sie dient im Haus des Kommandanten. Dort hat sie nur eine Daseinsberechtigung: Einmal im Monat muss sie sich auf den Rücken legen und beten, dass der Kommandant sie schwängert. Denn in Zeiten zurückgehender Geburten besteht der Wert Desfreds und der anderen Mägde allein darin, dass sie fruchtbar sind. Aber Desfred hat die Zeiten vor Gilead erlebt, als sie eine unabhängige Frau war ...
Kurzmeinung:
"Das Licht ist hier viel heller" von Mareike Fallwickl ist ganz anders als ihr erster Roman, und doch erkennt man ihren Stil. Das Buch hat mir wieder gut gefallen, wenn auch auf andere Art und Weise als "Dunkelgrün fast schwarz". Es hat mich etwas weniger gefesselt, dafür mochte ich, dass es sich mit so aktuellen Themen beschäftigt. Es hat einiges in mir ausgelöst, mich wütend gemacht, hat mir aber auch ein Gefühl gegeben, verstanden zu werden. Sehr gut gefallen hat mir wieder der wundervolle Schreibstil der Autorin. Klappentext:
Maximilian Wenger war einer der Großen, ein Bestsellerautor, ein Macher. Jetzt steht er vor einem Scherbenhaufen: Niemand will mehr seine Romane lesen, und seine Frau hat ihn gegen einen Fitnesstrainer eingetauscht. In einer kleinen Wohnung unweit von Salzburg verkriecht er sich vor der Welt.Wengers achtzehnjährige Tochter Zoey plant ihre Zukunft nach ganz eigenen Vorstellungen. Schnell merkt sie, dass sie dabei an ihre Grenzen stößt – und das Erwachsenwerden mit Schmerz verbunden ist.
Dann bekommt Wenger diese Briefe. Obwohl sie an seinen Vormieter adressiert sind, öffnet er sie, und es trifft ihn wie ein Schlag: Sie sind brutal und zart, erschütternd und inspirierend. Wer ist die geheimnisvolle Fremde, die von flüchtigem Glück, Verletzungen und enttäuschter Hoffnung erzählt? Was Wenger nicht weiß: Auch Zoey liest heimlich in den Briefen. Sie hat etwas erlebt, das sich in diesen wütenden Worten spiegelt. Beide, Vater und Tochter, werden an einen Scheideweg geführt, an dem etwas Altes endet und etwas Neues beginnt.
Nun ist auch schon der September rum. Und ich bin endlich auch mal wieder mehr zum Lesen gekommen. So kann der Herbst gerne weitergehen.
Was macht der SuB
Im September sind 4 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich auch 4. Das macht insgesamt -/+0 für den SuB. Nicht ideal, aber ich will mal nicht klagen.Gelesene Bücher
Die Tage werden wieder kühler und kürzer. Für mich bedeutet das, ohne schlechtes Gewissen drinnen gemütlich auf dem Sofa sitzen zu können und die Nase in ein gutes Buch zu stecken. Dazu eine dampfende Tasse Tee und eine kuschelige Decke und mein Abend ist perfekt. Da kann es draußen ruhig ungemütlich sein. Für solche langen Leseabende braucht es aber natürlich auch genügen guten Lesestoff. Damit euch der nicht ausgeht, habe ich (wie jeden Monat) neue interessante Bücher für euch. Heute gibt es eine Liste meiner Favoriten der Neuerscheinungen im Oktober 2019. Von Roman über Thriller und Krimi bis Sachbuch ist alles dabei. Ich hoffe also, in der Liste findet sich etwas für jeden Lesegeschmack. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.

"Ich hätte so gern, dass ich sagen darf, wovor ich Angst habe, ohne dass du ein schlechtes Gewissen bekommst, weil du mir nicht helfen kannst." (S. 210)
Kurzmeinung:
Ein Buch über den schweren Weg zurück ins Leben. Erzählt mal sehr berührend, voller Weisheit und Sätzen, die man sich unbedingt merken möchte, mal mit viel Humor, so dass man sich das Lachen kaum verkneifen kann.Klappentext:
Als Rahel Wald aus einem heftigen Fiebertraum erwacht, versteht sie erst mal gar nichts. Wo ist sie, warum ist es so laut hier, was sind das für Schläuche überall? Nach und nach beginnt sie zu verstehen: Sie ist im Krankenhaus, sie lag im Koma. Doch richtig krank sein, hatte sie sich irgendwie anders vorgestellt: feierlicher, ja, heiliger. Als Komödienautorin kennt sich Rahel durchaus mit schrägen Figuren und absurden Situationen aus, aber so eine Reise von der anderen Seite zurück ins Leben ist dann doch noch mal eine eigene Nummer. Vor allem, wenn der Medikamentenentzug Albträume und winkende Eichhörnchen hervorruft. Zum Glück kann sie sich auf die bedingungslose Unterstützung ihrer verrückten Familie verlassen, die immer für sie da ist. Und noch etwas wird Rahel immer klarer: Ihr Leben ist viel zu kostbar, um es nach fremden Erwartungen auszurichten. Von jetzt an nimmt sie es selbst in die Hand.
Kurzmeinung:
Ein wirklich starker Anfang, der dann leider ziemlich schnell in Klischees, hölzerne Dialoge, stereotype Figuren und zum Teil wirklich absurde Handlungsstränge übergeht.Das Joel Dicker großartige Krimis schreiben kann, hat er mit "Harry Quebert" und "Die Geschichte der Baltimores" bewiesen. Für "Stephanie Mailer" kann ich aber leider wirklich keine Empfehlung aussprechen.
Klappentext:
Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ...Ohje, das Arbeitsleben hat wirklich seinen Tribut gefordert. Die Lesemonat Beiträge habe ich sträflich vernachlässigt. Aber ich gelobe Besserung und fange auch direkt damit an.
Was macht der SuB
Im August sind 5 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich auch 5. Das macht insgesamt -/+0 für den SuB. Damit bin ich eigentlich ganz zufrieden. Ist zwar kein SuB Abbau, aber immerhin auch kein Zuwachs.Gelesene Bücher
Auch wenn das Wetter (zumindest hier) noch nicht seine herbstlichen Seiten zeigt, in den Verlagsprogrammen hat der Herbst schon Einzug erhalten. Und er hat ein paar tolle Bücher mit im Gepäck. Wie immer habe ich eine Auswahl der (für mich) interessantesten Titel zusammengestellt. Ich hoffe natürlich, dass auch für euch das ein oder andere Buch dabei ist.
Hier sind also meine Favoriten der Neuerscheinungen im September 2019. Viel Spaß beim Stöbern.
Kurzmeinung:
Konnte meine hohen Erwartungen nicht ganz erfüllen. Die Geschichte behandelt interessante und aktuelle Themen, aber leider haben mir weder der Schreibstil noch die Charaktere so gut gefallen, wie beim Debütroman.Klappentext:
Vela und Maren führen eine glückliche Beziehung und leben einen modernen Großstadtalltag, sie hegen einen gemeinsamen Kinderwunsch. Dann will Maren ausbrechen und ein anderes Leben führen; am Rande der Stadt, in einem Haus mit vielen anderen. Hier gibt es keine Mietanpassungen und keine Preiserhöhungen auf Milch und Käse. Hier ist auch Theo, um den in der Gemeinschaft alles kreist. So wie er versuchen auch Vela und Maren ihren neuen Platz zwischen Hoffnung, Zukunftsangst und dem Gefühl von Erwachsenwerden zu finden.Wie versprochen gibt es heute Teil 2 der spannendsten Neuerscheinungen im August 2019.
(Noch mehr Buchtipps gibt es in Teil 1 der Novitäten im August)
Kurzmeinung:
Eine bewegende Geschichte über Liebe, Trauer, Schmerz, Verzweiflung und die Bedeutung von Familie. Kuttner gelingt es, großes Leid darzustellen, und trotzdem auch viel Humor und Leichtigkeit in die Geschichte zu legen. Große Leseempfehlung, auch wenn es teilweise kein leicht zu lesendes Buch ist.Klappentext:
Von der Suche nach Familie, der Sehnsucht nach dem richtigen Ort und darüber, dass nichts davon planbar ist.»Ich bin mit zwei Kurts zusammengezogen. Einem ganzen Kurt und einem Halbtagskurt. Jana und Kurt haben sich entschieden, dass sie ihr Sorgerecht teilen, vor allem wenn Kurt schon extra aufs Land zieht. Und so pendelt das Kind nun wochenweise zwischen seinen beiden Oranienburger Zuhauses hin und her: zwei Häuser, zwei Kinderzimmer, unterschiedliche Regeln und alle Menschen, die er liebt. Und dann bin da noch ich.«
Lena hat mit ihrem Freund Kurt ein Haus gekauft. Es scheint, als wäre ihre größte Herausforderung, sich an die neuen Familienverhältnisse zu gewöhnen, daran, dass Brandenburg nun Zuhause sein soll. Doch als der kleine Kurt bei einem Sturz stirbt, bleiben drei Erwachsene zurück, deren Zentrum in Trauer implodiert.
Sarah Kuttner erzählt von einer ganz normalen komplizierten Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie erzählt von dieser Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, so einfach und kompliziert, wie nur Sarah Kuttner das kann.
Wie jeden Monat präsentiere ich euch neue interessante Bücher aus den Verlagsvorschauen. Heute gibt es eine Liste meiner Favoriten der Neuerscheinungen im August 2019. Von Roman über Thriller bis Sachbuch und Comic ist alles dabei. Ich hoffe also, in der Liste findet sich etwas für jeden Lesegeschmack.
Kurzmeinung:
Ein wundervoller, atmosphärischer Roman über das Leben auf dem Dorf, über Liebe, Einsamkeit und das Altwerden. Das alles verpackt in poetischer Sprache, gespickt mit schönen Metaphern und wohlklingenden Sätzen auf Plattdeutsch. Große Leseempfehlung, auch wenn das Buch für mich nicht ganz an das Debüt "Altes Land" heranreichen kann. Aber da liegt die Messlatte auch wirklich hoch.Klappentext:
Die Wolken hängen schwer über der Geest, als Ingwer Feddersen, 47, in sein Heimatdorf zurückkehrt. Er hat hier noch etwas gutzumachen. Großmutter Ella ist dabei, ihren Verstand zu verlieren, Großvater Sönke hält in seinem alten Dorfkrug stur die Stellung. Er hat die besten Zeiten hinter sich, genau wie das ganze Dorf. Wann hat dieser Niedergang begonnen? In den 1970ern, als nach der Flurbereinigung erst die Hecken und dann die Vögel verschwanden? Als die großen Höfe wuchsen und die kleinen starben? Als Ingwer zum Studium nach Kiel ging und den Alten mit dem Gasthof sitzen ließ? Mit großer Wärme erzählt Dörte Hansen vom Verschwinden einer bäuerlichen Welt, von Verlust, Abschied und von einem Neubeginn.
Kurzmeinung:
Durch das Buch "Alte weiße Männer" von Sophie Passmann habe ich inhaltlich wenig neues zum Thema Feminismus gelernt. Die Lektüre war dennoch keine Enttäuschung, denn Passmanns Schreibstil hat mir gut gefallen und ihre Analysen sind klug und interessant. Und außerdem schafft sie es, über dieses wichtige und komplexe Thema trotzdem mit viel Humor zu schreiben, ohne es jedoch ins Lächerliche zu ziehen. Eine schmale Gratwanderung, die Passmann sehr gut gelungen ist. Allerdings muss gesagt werden, dass die Autorin sich hier ausschließlich den Problemen weißer cis-Frauen annimmt. Von Intersektionalität fehlt hier jede Spur, was ich sehr schade finde.Klappentext:
Sophie Passmann ist Feministin und so gar nicht einverstanden mit der Plattitüde, der alte weiße Mann sei an allem schuld. Sie will wissen, was hinter diesem Klischeebild steckt und fragt nach: Ab wann ist man ein alter weißer Mann? Und kann man vielleicht verhindern, einer zu werden? Sophie Passmann gehört zu einer neuen Generation junger Feministinnen; das sind Frauen, die stolz, laut und selbstbestimmt sind. Sie wollen Vorstandschefinnen werden oder Hausfrauen, Kinder kriegen oder Karriere machen oder beides. Und sie haben ein Feindbild, den alten weißen Mann. Dabei wurde nie genau geklärt, was der alte weiße Mann genau ist. Eines ist klar: Er hat Macht und er will diese Macht auf keinen Fall verlieren. Doch Sophie Passmann will Gewissheit statt billiger Punch-lines, deswegen trifft sie mächtige Männer, um mit ihnen darüber zu sprechen: »Sind Sie ein alter weißer Mann und wenn ja – warum?« Die Texte, die daraus entstanden sind, gehören zu den klügsten und gleichzeitig lustigsten, die man hierzulande finden kann.Sophie Passmann war im Gespräch mit:
Christoph Amend, Micky Beisenherz, Kai Diekmann, Robert Habeck, Carl Jakob Haupt, Kevin Kühnert, Rainer Langhans, Sascha Lobo, Papa Passmann, Ulf Poschardt, Tim Raue, Marcel Reif, Peter Tauber, Jörg Thadeusz, Claus von Wagner
Wie jeden Monat präsentiere ich euch neue interessante Bücher. Heute gibt es eine Liste meiner Favoriten der Neuerscheinungen im Mai 2019. Von Roman über Thriller und Krimi bis Sachbuch ist alles dabei. Ich hoffe also, in der Liste findet sich etwas für jeden Lesegeschmack. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.
Kurzmeinung:
Mal wieder ein wunderbarer Zamonienroman von Walter Moers, der mir unglaublich gut gefallen hat. Sowohl in der Thematik, also auch im Stil erinnert er an "Die Stadt der träumenden Bücher" und knüpft an die großartige Leistung dieser Geschichten an. Die beiden letzten Moers Bücher haben mir auch gut gefallen, aber Der Bücherdrache ist wieder wirklich brillant! Klappentext:
Die Buchlinge sind wieder da!In den Katakomben von Buchhaim erzählt man sich eine alte Geschichte vom sprachmächtigen Drachen Nathaviel. Angeblich besteht er aus lauter Büchern, die von der mysteriösen Kraft des Orms durchströmt sind. Die Legende besagt, der Bücherdrache habe auf jede Frage die richtige Antwort.
Der Buchling Hildegunst Zwei, benannt nach dem zamonischen Großschriftsteller Hildegunst von Mythenmetz, macht sich eines Tages auf den Weg in den Ormsumpf, wo Nathaviel hausen soll. Dabei wagt er sich in Bereiche der Katakomben, in denen es von Gefahren wie den heimtückischen Bücherjägern nur so wimmelt. Und er ahnt nicht, dass die größte Gefahr, die ihm droht, vom Bücherdrachen selber ausgeht.
Neuer Monat, neue Bücher. Auch für den April 2019 habe ich wieder in der Verlagsvorschauen geblättert und meine Favoriten der Neuerscheinungen rausgesucht. Spannung, Liebe, Dystopie – da ist für jede*n was dabei! Also schnappt euch eure Wunschliste, haltet die Stifte bereit und habt viel Spaß beim Stöbern.
Der März ist vorbei und ich habe meinen ersten Arbeitsmonat im neuen Job überstanden. Es ist sehr interessant und macht unglaublich viel Spaß. Aber es ist auch wirklich anstrengend und so hatte ich leider nicht ganz so viel Zeit und Energie fürs Lesen und rezensieren, wie ich mir das gewünscht hätte. Zu spüren sind die Auswirkungen auch auf dem Blog. Diesen Monat habe ich es leider nicht geschafft, eine Rezension zu veröffentlichen. Und auch der Neuerscheinungsbeitrag ist ausgeblieben. Aber der ist fast fertig und folgt in den nächsten Tagen.
Ich hoffe, dass ich mich bald an die neue Situation gewöhnt habe und ich mit einer neuen Routine dann auch wieder mehr Zeit zum Lesen und Bloggen finde.
Bis dahin gibt es jetzt aber schon mal meinen Rückblick auf den Lesemonat März.
Was macht der SuB
Im März sind 2 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich auch 2. Das macht insgesamt -/+0 für den SuB.Nun ist auch schon der Februar wieder vorbei. Es war für mich ein Monat der Veränderung. Ich habe meine Masterarbeit abgegeben, mein Studentenleben hinter mit gelassen, meine Wohnung, meine Freunde, meinen Chor, alles zurückgelassen und bin in eine neue Stadt gezogen. Alles sehr aufregend und ziemlich stressig. Morgen geht dann der neue Job los. Kein Wunder also, dass ich bei all den Ereignissen nicht viel zum Lesen gekommen bin. Bücher-mäßig war der Februar leider ziemlich enttäuschend für mich. Bleibt nur zu hoffen, dass der März besser wird!
Was macht der SuB
Im Februar sind 4 Bücher bei mir eingezogen. Vom SuB gelesen habe ich nur 1. Das macht insgesamt +3 für den SuB. Ohje, das steht leider sehr im Kontrast zu meinem Ziel, den SuB abzubauen.Gelesene Bücher
1. Himmelhorn (Kluftinger #9) – Volker Klüpfel & Michael Kobr
--> Mal wieder ein spannender Fall für den bayrischen Ermittler und seine Kollegen. Zwischendurch war es mir manchmal etwas zu langatmig. Aber diese Passagen habe ich dann einfach ein bisschen überflogen. Insgesamt hat mir der Fall und der Charme der Figuren wieder sehr gut gefallen. Die Auflösung des Falles war auch sehr gelungen. Ich bin schon ein bisschen traurig, dass ich jetzt bald das Ende der Reihe erreichen werde.Klappentext:
Der neunte Fall der Bestseller-Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr führt den Kult-Kommissar Kluftinger in die Allgäuer Alpen, genauer gesagt auf das Himmelhorn, einen der gefährlichsten Berge des Allgäus. Natürlich liebt Klufti die Berge – wenn sie kässpatzenförmig auf seinem Teller aufragen. Doch der neueste Streich von Gesundheitsfetischist Langhammer befördert den Kommissar samt E-Bike tief in die Allgäuer Alpen, wo die beiden prompt auf drei Leichen stoßen: ein bekannter Dokumentarfilmer und zwei einheimische Bergführer, die einen Film über die Erstbesteigung des Himmelhorns drehen wollten. Wie es scheint, waren sie dem als äußerst gefährlich geltenden Gipfel nicht gewachsen. Die Ermittlungen im Umfeld der Toten führt Klufti in sehr abgelegene Alpentäler und zu deren starrköpfigen Bewohnern, die noch wortkarger sind als er.
2. Im Angesicht der Schuld – Sabine Kornbichler
--> Zunächst war dieser Roman wirklich richtig spannend und ich war ziemlich gefesselt. Aber dann hat die Spannung leider nachgelassen und die Handlung trat etwas auf der Stelle. Auch das Verhalten und die Reaktionen einiger Figuren fand ich teilweise ziemlich unglaubwürdig. Die Auflösung hat mir dann aber wieder ganz gut gefallen. Insgesamt aber leider ein eher knapp unterdurchschnittlicher Spannungsroman.Klappentext:
Für Helen Gaspary bricht eine Welt zusammen, als eines Abends die Polizei vor ihrer Tür steht: Ihr geliebter Mann Gregor, ein angesehener Anwalt für Familienrecht, ist vom Balkon seiner Kanzlei in die Tiefe gestürzt. Die Polizei geht von Selbstmord aus, doch Helen kann das nicht glauben. Schließlich war Gregor ein glücklicher Mann, der seine Frau und seine kleine Tochter aufrichtig liebte. Helen beginnt selbst im Nachlass ihres Mannes nach Spuren zu suchen – und stößt auf ein großes Geheimnis. Immer tiefer dringt sie in ein Dickicht aus schuldhaften Verstrickungen und falsch verstandener Loyalität vor und muss erkennen, dass sie nicht mal ihren besten Freunden trauen kann …
3. Cat Person – Kristen Roupenian
--> Dieses Buch habe ich bei so vielen Blogger*innen und bei Instagram gesehen und wurde dadurch dann irgendwann neugierig. Auch der Klappentext klang richtig interessant. Ich muss allerdings sagen, dass ich leider nicht so begeistert war. Viele Geschichten waren mir echt zu abgedreht und haben mir nicht gefallen. Ein paar waren ganz ok. Wirklich gefallen hat mir keine. Ingesamt war das Buch für mich eine ziemliche Enttäuschung. Klappentext:
Mann und Frau. Mutter und Tochter. Freunde und Freundinnen. In zwölf Stories erkundet Kristen Roupenian das Lebensgefühl von Menschen in einer schönen neuen Welt. Fragile Hierarchien und prekäre Lebenssituationen auf der einen, das Bedürfnis nach Sicherheit und Spaß auf der anderen Seite: Alles ist möglich, aber wer sind wir, wenn wir alles sein können? Mit so viel Einsicht in die Wünsche und Ängste des Einzelnen hat man noch nicht über das Zusammenleben in dieser neuen Zeit gelesen - einer Zeit, in der alles greifbar ist, und es doch immer schwerer wird, auch nur das Geringste davon zu erreichen.
Neu im Regal
Americanah – Chimamanda NgoziVanitas – Ursula Poznanski
Alles, was ich weiß über die Liebe – Dolly Alderton
Der Kuss – Simone Meier
Auf dem Blog
NeuerscheinungenIm Buchmesse-Monat März erscheinen sooo viele tolle Bücher, dass sie gar nicht in einen Beitrag gepasst haben. Ich habe die Titel also aufgeteilt und Teil 1 und Teil 2 meiner Favoriten der Neuerscheinungen im März 2019.
Und auch aus dem Februar haben sich hier noch ein paar Titel reingeschmuggelt, weil ich im letzten Monat nicht mehr dazu gekommen bin, den Beitrag zu posten. Also auch da könnt ihr noch mal vorbeischauen und ein paar Buchtipps aus den Neuerscheinungen im Februar bekommen.
Serien, Filme und Co.
The worlds most extraordinary homesIch bin ja in diesem Monat umgezogen. Deswegen habe ich mich etwas mit Wohnungen und Einrichtung etc beschäftigt. Freunde haben mir dann diese Dokumentation empfohlen und dann hatte ich auch spontan Lust darauf. Ich kann es allen empfehlen, die sich für Architektur und schöne Einrichtungen interessieren. Da werden wirklich unglaubliche Häuser gezeigt.
Friends
Old but gold. Zu der Serie muss ich wohl nichts mehr sagen. Ich habe sie schon so oft gesehen, aber bei dem ganzen Stress, den ich diesen Monat hatte, brauchte ich einfach etwas, das mich beruhigt und so eine Wohlfühlstimmung bei mir auslöst. Und auch die ersten Tage in der neuen Wohnung war ich sehr froh, dass ich mich mit einer tollen, vertrauten Serie ein bisschen ablenken konnte. Das war am Anfang doch noch alles ganz schön einsam und fremd. Aber zusammen mit Ross, Rachel, Joey und Co. habe ich mich dort schnell wohl gefühlt.
Plauderecke
Was habt ihr diesen Monat denn so gelesen? Was war euer Highlight, was könnt ihr mir empfehlen?Und habt ihr schon eins der Bücher gelesen, die ich hier vorgestellt habe?
Wie versprochen gibt es heute Teil 2 meiner Favoriten der Neuerscheinungen im März.
Dieser Monat ist wirklich, wirklich hart für mich, weil einfach so viele tolle Bücher erscheinen und ich leider nicht sehr viel Zeit zum Lesen habe. Ich weiß gar nicht, wie ich das machen soll. Am liebsten möchte ich doch alle Bücher lesen. Und in Teil 1 der März Neuerscheinungen gibt es noch mehr Wunschlisten-Bücher. Allein die Zeit fehlt mir.
Aber vielleicht habt ihr ja gerade mehr Zeit und braucht dringend neuen Lesestoff. Dann stöbert hier nach Lust und Laune. Und berichtet mir gern von euren Leseeindrücken. Ich muss ja irgendwie eine Buchauswahl treffen.
Der März ist Buchmessen-Monat und geht traditionell mit vielen tollen Neuerscheinungen einher. So ist es auch in diesem Jahr. Und zwar kommen im März so viele interessante Bücher auf den Markt, dass sie gar nicht alle in einen Beitrag gepasst haben. Deswegen stelle ich euch hier Teil 1 meiner Favoriten der Neuerscheinungen im März 2019 vor. Dieses mal sind Romane und Sachbücher dabei. In ein paar Tagen folgt dann Teil 2 mit noch mehr spannenden Neuerscheinungen.
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Wie versprochen kommt nun (endlich!) der zweite Teil meiner Empfehlungen aus den Februar Novitäten. Falls ihr noch mehr tolle Februar Bücher entdecken möchtet, schaut unbedingt bei Teil 1 der Neuerscheinungen im Februar vorbei. Viel Spaß beim Stöbern.
Nun ist auch schon der erste Monat im neuen Jahr wieder rum. Es war ein sehr ereignisreicher und stressigen Monat für mich. Ich habe ein tolles Jobangebot angenommen, musste mich um eine neue Wohnung kümmern, den Umzug planen und nebenbei auch noch meine Abschlussarbeit zu Ende schreiben. Da blieb leider nicht so viel Zeit für Blog und Bücher, wie ich das gerne hätte. Und ich habe so das Gefühl, dass wird in nächster Zeit auch nicht unbedingt besser. Also seid mir nicht böse, wenn es hier etwas ruhiger wird. Ich hoffe, ihr bliebt mir und meinem Blog trotzdem treu. Und ein bisschen was Neues wird es hier auch immer geben, denn ganz ohne Bloggen kann ich einfach nicht.
Aber nun zu dem, weswegen ihr eigentlich hier seid: dem Monatsrückblick!
































